Krebs vor 240 Millionen Jahren

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Berlin – Ein in Süddeutschland gefundenes Fossil ist der bisher älteste Hinweis auf eine Krebserkrankung in der Natur. Der in JAMA Oncology (2019; doi: 10.1001/jamaoncol.2018.6766) vorgestellte Pappochelys, ein Vorfahr der Schildkröten, war vermutlich an einem Osteosarkom im Oberschenkelknochen erkrankt.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100994/Krebs-vor-240-Millionen-Jahren

Kommentar:

Im Beitrag wird beschrieben, dass Krebs nicht eine Eigenart des Menschen der Neuzeit ist sondern bereits seit 240 Millionen Jahren existiert.

Nach der hier vertretenen Auffassung ist Krebs eine mangelnde Quantensynchronisation im Organismus, die letztlich zum ungehinderten Wachstum nicht synchronisierter Zellen führt.

Da die Theorie der Quantensynchronisation bis heute nicht in der Schulmedizin angekommen ist erscheint es sehr unwahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit eine Krebsheilung möglich werden könnte. Die bisherigen Versuche mit Methoden der Genforschung Antikörper zu entwickeln die das Krebswachstum hemmen beachtet nicht die Gesetzmäßigkeiten der Lebenskraft und ist von daher zum Scheitern verurteilt.

Lebensbeendigungsprogramme und KI und deep learning

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„In den Zeiten, in denen Patienten mit bipolarer Störung mit einem Statin behandelt wurden, mussten sie seltener wegen Exazerbationen in psychiatrischen Kliniken behandelt werden (adjustierte Hazard Ratio aHR 0,86; 95-%-Konfidenzintervall 0,83-0,89). Das gleiche traf auf Patienten mit Schizophrenie (aHR 0,75; 0,71-0,79) und nichtaffektiven Psychosen zu (aHR 0,80; 0,75-0,85). Während der Behandlung mit Statinen kam es bei Patienten mit bipolaren Störungen seltener zu Selbstverletzungen (aHR 0,76; 0,66-0,86), ein Phänomen, das auch bei Schizophreniepatienten beobachtet wurde (aHR 0,58; 0,45-0,74).

Auch für Kalziumantagonisten wurden in den schwedischen Patientenregistern Hinweise auf günstige Wirkungen gefunden. Patienten mit bipolaren Störungen, die Kalziumantagonisten einnahmen, mussten seltener in psychiatrischen Kliniken behandelt werden (aHRs 0,92; 0,88-0,96), und es kam seltener zu Selbstverletzungen (aHRs 0,81; 0,68-0,95). Ähnliche Auswirkungen wurden für Patienten mit Schizophrenie (aHRs 0,80; 0,74-0,85 beziehungsweise 0,30; 0,18-0,48) und nichtaffektiven Psychosen gefunden (aHRs 0,89; 0,83-0,96 beziehungsweise 0,56; 0,42-0,74).

Die Behandlung mit Metformin (oder anderen Biguaniden) hatte ebenfalls günstige Auswirkungen auf die 3 Erkrankungen. Ein Rückgang der stationären psychiatrischen Aufenthalte wurde für Patienten mit bipolaren Störungen (aHR 0,80; 0,77-0,84), Schizophrenie (aHR 0,73; 0,69-0,77) und nichtaffektiven Psychosen (aHR 0,85; 0,79-0,92) nachgewiesen. Zu weniger Selbstverletzungen kam es bei Patienten mit bipolaren Störungen (aHR 0,73; 0,62-0,84) und Schizophrenie (aHR 0,64 0,48-0,85).

Die Ergebnisse der Studie dürften nicht ausreichen, um psychiatrische Indikationen für die Wirkstoffe zu etablieren. Es gibt aber nach Ansicht von Hayes schon heute gute Gründe für die Verordnung der Medikamente. So hätten praktisch alle männlichen Psychiatriepatienten im Alter von über 60 Jahren kardiovaskuläre Risiken, die den Einsatz von Statinen angezeigt erscheinen lassen.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100271/Statine-Kalziumantagonisten-und-Metformin-koennten-bei-psychiatrischen-Erkrankungen-helfen

Kommentar:

Hier werden drei Medikamente vorgestellt, die sich günstig auf psychiatrische Erkrankung auswirken.

Wir wissen von den Lebensbeendigungsprogrammen, dass sie sich nur wenig von homöopathischen Mitteln beeinflussen lassen. Aussichtsreicher sind pharmakologisch Präparate, die ihre günstige Wirkung bereits durch klinische Studien belegt haben.

Am unproblematischsten durften die Statine sein. Die wirken sich günstig auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Der Zusammenhang mit den psychiatrischen Erkrankungen ist insofern interessant, als diese bereits als eine Spezialform von Ungleichgewichten im Organismus anzusehen sein dürften, die mit den Lebensbeendigungsprogrammen gesteuert werden. Freud verwendete den Begriff der des Todestriebes. Da sich jedoch ein Gleichgewicht handelt, welches keinesfalls triebhaft auf ein Ziel hingerichtet ist, sondern genetisch vom Anbeginn des Lebens als Gleichgewicht den Fortschritt und die Beendigung des Lebens regelt, kann schlecht einseitig von einem Todestrieb gesprochen werden, auch nicht wenn man Eros als Gegentrieb etablieren will. Das Leben ist auf alle Elemente des Lebens ausgerichtet, nicht lediglich auf die Fortpflanzung (Stoffwechsel, Anpassung an die Umwelt und Reproduktion).

Die drei Präparategruppen sollten in diesem Zusammenhang weiter beobachtet werden und könnten im Zusammenhang mit der KI (künstlichen Intelligenz und deep learning) für weitergehende Erkenntnisse sorgen.

Es gibt kein ADHS…

Das Solinger Tageblatte berichtet:

Dr. Bernhard Ibach: Ja, und ich sage, diese sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist keine Krankheit. Auch der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg gestand 40 Jahre, nachdem er den ADHS-Begriff eingeführt hatte, dass er nicht mehr an ADHS glaube. Es sei ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung.

https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/kinderarzt-adhs-gibt-nicht-7181310.html?fbclid=IwAR2jOEopoRJPBjAGvB5GAIeLJdRaKtF79SKraqPsaH8y9sSuZy9ZJSRPHec

Kommentar:

Die Problematik ADHS als Krankheit anzusehen wurde hier früher schon kritisch kommentiert. Verhaltensauffälligkeiten als Krankheit einzustufen wäre gerechtfertigt, wenn das betroffene Kind darunter leiden würde. Soweit lediglich die Umgebung unter dem Verhalten des Kindes leidet ist fragwürdig, ob es sich um eine Krankheit handelt. Nicht ausgeschlossen werden kann dass die Umgebung krank ist.

Für einen Alternativmediziner würde die medikamentöse Behandlung grundsätzlich an letzter Stelle kommen. Zuerst wurden Verhaltenstherapien Sport, Bewegung, gesunde Lebensweise stehen und gegebenenfalls auch die Hinterfragung von möglicherweise überflüssigen medizinischen Eingriffen, die bekanntlich auch Verhaltensauffälligkeiten erzeugen könnten.

Konmarie und der Therapeut

Hier wird die Methode des Aufräumens beschrieben:

https://www.wiwo.de/erfolg/trends/aufraeumen-mit-marie-kondo-warum-sie-ihren-schreibtisch-nicht-nach-konmari-aufraeumen-sollten/23922138.html

Kommentar:

Hier wird eine neue Methode der Psychotherapie vorgestellt. Sie besteht darin sich mit Ballast aus seinem Leben zu befreien.

Wir kennen den krankhaften Sammeltrieb von Menschen, die sich von keinem unbrauchbaren Müll befreien können, weil er könnte angeblich im nächsten Leben noch einmal gebraucht werden.

Das kann so weit gehen, dass Menschen denen man überflüssigen Ballast abnehmen möchte Panikattacken bekommen, wenn die Gegenstände für sie nicht mehr verfügbar sind.

Insofern ist der Ansatz nach Konmarie ausgesprochen hilfreich.

Die Fragestellung, macht es Freude wenn ich diesen Gegenstand noch habe, ist berechtigt.

Die psychotherapeutische Frage dazu lautet: Macht es Angst wenn ich mich von diesem Gegenstand befreie?

Wenn ich Gegenstände habe, die weder erforderlich sind, noch Freude machen, dafür aber Angst, wenn ich mich davon befreie, darf ich mich zum Psychotherapeuten begeben.

Mathematiker lügen gerne

Herr Gaßner erläutert, warum Mathematiker lügen:

https://www.youtube.com/watch?v=toF6zL8QodA

Mit Hilfe des Hilberts Hotel und des Infinite Monkey Theorem lernen wir wie mit mathematischen Methoden den unbedarfte Zuhörer frech belügen dürfen.

Dazu stellen wir uns vor, wir kommen in das Hilbert Hotel und halten dem Portier einen Vortrag über die mathematische Logik des Hilberts Hotels nach Gaßner.

Wir erzählen ihm es gibt doch eigentlich unendlich viele Zimmer und er soll doch alle auffordern nur ein Zimmer weiter zu rücken damit wir in seinem überfüllten Hotel doch noch einen Platz finden.

Das wundersame Ergebnis wird dann wohl nicht der überzeugte Portier sein, der uns verblüft noch ein Zimmer vermietet, sondern eine Revolution im Hilberts Hotel.

Genau mit diesen mathematischen Spielchen wollen uns die Physiker von der Unendlichkeit des Universums überzeugen und von der Wissenschaftlichkeit der bisherigen Schulmedizin.

Das gleiche Spiel findet in der gesamten Gesellschaft statt. Das trifft besonders für die Geldpolitik der weltweit agierenden Zentralbanken statt.

Mit mathematischen Tricks sind Betrügereien ohne Ende möglich. Der Durchschnittsbürger wird diese Betrügereien nicht durchschauen und denken wir haben eine wissenschaftliche Physik und eine wissenschaftliche Medizin.

Wir dürfen Herrn Gassner dankbar sein, dass er seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Mathematik für alle mathematischen Laien nachvollziehbar zur Verfügung gestellt hat. Die Realität sieht ganz anders aus, als uns Betrüger mit mathematischen Methoden vorrechnen wollen.

Irrwege der Physik versus Schulmedizin

Alexander Unzickers Buch „Auf dem Holzweg durchs Universum wird hier vorgestellt:

https://www.youtube.com/watch?v=Ie7zyQ1A6Tg

Uns interessiert die Fragestellung, ob sich nicht lediglich die Physik mit ihrem kosmologischen Standardmodell verlaufen hat, sondern vielleicht auch die moderne Medizin mit ihrem nicht vorhandenen medizinischen Standardmodell der chronischen Krankheiten.

Die erste ungelöste medizinische Grundsatzfrage besteht in der Fragestellung warum sich überhaupt Leben entwickelt hat und nicht einfach nichts.

Es existieren zwar diverse Theorien zur Entstehung des Lebens. Keine ist jedoch geeignet einen wirklichen Nachweis für die Entstehung des Lebens zu erbringen.

Wenn wir die Theorien der Krankheit und des Lebens verstehen wollen müssen wir uns die Entstehung des Lebens als Erstes ansehen. Dabei lässt sich erkennen, dass chronische Krankheiten bei der Entstehung des Lebens eine wesentliche Rolle gespielt haben und immer noch spielen.

In dem Moment wo wir eine chronische Krankheit als Störung des Gleichgewichts zwischen auf- und abbauen den Kräften des Lebens verstehen wird erkennbar, dass die chronische Krankheit eine Funktion in der Evolution hat.

Der überlebensfähigere Organismus kann nur dann überleben, wenn der weniger überlebensfähige Organismus Platz macht.

Die Entstehung des Lebens aus molekularen Strukturen ist nur auf dieser Basis denkbar.

Wenn der Mensch meint in die chronischen Krankheiten eingreifen zu dürfen und das tatsächlich auch schaffen würde wäre zuerst eine ethische Grundsatzdiskussion zu führen inwiefern damit möglicherweise eine Weiterentwicklung der Menschheit in Frage gestellt wird.

In der Medizin ist die Informationsverarbeitung im Organismus auf Quantenebene bis heute völlig unverstanden.

Das ist vergleichbar mit dem Standardmodell des Universums. Es wird zwar von der Mehrheit der Wissenschaftler in ihren Ungereimtheiten akzeptiert wirft aber mehr Fragen auf als es beantwortet.

Das von den Wissenschaftlern gefeierte Higgs Boson (Min. 1,45) betrachtet Herr Hunziker als eine solche fragwürdige Entwicklung der Physik. Dazu schreibt Wikipedia: Der Ursprung der Higgs-Masse selbst entziehe sich der Deutung, er bleibt weiter ungeklärt vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson

In der modernen Medizin ist die Zielstellung der Krebsheilung losgelöst von der Theorie der chronischen Krankheiten aus alternativmedizinischer Sicht ebenfalls ein falscher Weg.

Zuerst müssen die chronischen Krankheiten verstanden werden, dann die quantenmechanische Informationsverarbeitung und erst anschließend besteht die Möglichkeit chronische Krankheiten wie Krebs und die angeblichen Alterskrankheiten sachgerecht zu behandeln, zu verbessern oder zu heilen.

Wir haben allen Grund bei jeder Form von Heilsversprechungen mißtrauisch zu bleiben. Das gilt umsomehr, als sie normalerweise nicht von Ärzten, sondern von Politikern und profitierenden weil geförderten Wissenschaftlern kommen.

Gesundheitstheorie nach Hahnemann fragwürdig

Entsprechend Organon 6. Aufl. schreibt Hahnemann:

  • . 1. Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man Heilen nennt1.

[Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst (6. Auflage). DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 21626

(vgl. Organon-6, S. 63)]

  • . 2. Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachtheilgsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.

[Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst (6. Auflage). DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 21627

(vgl. Organon-6, S. 63)]

  • . 4. Er ist zugleich ein Gesundheit-Erhalter, wenn er die Gesundheit störenden und Krankheit erzeugenden und unterhaltenden Dinge kennt und sie von den gesunden Menschen zu entfernen weiß.

[Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst (6. Auflage). DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 21629

(vgl. Organon-6, S. 64)]

Kommentar:

Ich möchte heute mal die grundlegende Gesundheitsauffassung nach Hahnemann analysieren.

Hahnemann stellt seine Auffassung in den ersten Paragrafen des Organons vor.

Im § 1 geht er davon aus, dass es des Arztes einziger Beruf ist kranke Menschen gesund zu machen. Dabei setzt er mehr oder weniger voraus dass jeder wisse was Krankheit sei.

Dem ist jedoch nicht so. In § 2 redet er von schneller sanfter und dauerhafter Wiederherstellung der Gesundheit. Auch diese Formulierung ist in dieser Allgemeinheit zu hinterfragen und zu konkretisieren.

Im § 4 geht er auf die Rolle des Arztes als Gesundheitserhalter ein. Es seien die gesundheitsstörenden und krankheitserzeugenden Dinge von den gesunden Menschen zu entfernen.

Hier werden durch Hahnemann erhebliche medizintheoretische Grundsatzfragen unzureichend angesprochen und sehr vereinfacht ausgeführt.

Hahnemann war selbst verständlich klar, dass die Lebenskraft alleine für Gesundheit und Krankheit zuständig ist.

Davon ist bei ihm in den ersten Paragrafen zu den grundsätzlichen Fragen von Krankheit und Gesundheit geht jedoch nicht die Rede.

Er spricht zwar in der Vorrede und dann in § 7 Organon wieder von der Lebenskraft. Die zentrale Bedeutung der Lebenskraft für Gesundheit und Krankheit wird jedoch bei der Definition der Heilung durch den Arzt unbeachtet gelassen.

Weiter heißt es bei Hahnemann:

Noch mehr; die größten Peiniger unsers irdischen Daseyns, die Zunder zu den unzähligen Krankheiten, unter denen seit Jahrhunderten und Jahrtausenden die gepeinigte Menschheit seufzt, die chronischen Miasmen (Psora, Syphilis, Sykosis), nimmt die verstandlose Lebenskraft im Körper ohne Bedenken auf, vermag aber keins derselben nicht einmal zu mindern, geschweige denn eigenthätig wieder aus dem Organism zu entfernen; vielmehr läßt sie dieselben darin wuchern, bis der Tod oft nach einer langen, traurigen Lebenszeit dem Leidenden die Augen schließt.

[Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst (6. Auflage). DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 21558

(vgl. Organon-6, S. 27)]

In diesem Abschnitt beschreibt Hahnemann das eigentliche Problem der Krankheiten welches er in den chronischen Krankheiten erkannt hat.

Die Dreiteilung seiner Miasmenlehre braucht hier nicht weiter untersucht zu werden da sie sich aus den heutigen Erkenntnissen etwas anders darstellt.

Interessant an seinen Ausführungen ist jedoch die Bezeichnung der verstandlosen Lebenskraft.

Mit unseren heutigen Erkenntnissen können wir die angeblich verstandlose Lebenskraft als die grundlegenden Dienstprogramme des Lebens ansehen die sich auf der Quantenebene im Zellularbereich abspielen.

Im Gegensatz zum Aberglauben aller Esoteriker haben wir auf dieser Steuerungsebene durch unser Bewußtsein keinen Einfluss. Sie macht sich oft auch nicht durch die von Hahnemann als homöopathische Mittelwirkung beschriebene Symptomatik bemerkbar. Wir erkennen sie nur an ihrer Wirkung auf den Organismus. Sie verläuft so unsichtbar, dass es einiger Beobachtungsgabe erfordert das heimliche Wirken der Lebenskraft zu erkennen. Von einer verstandlosen Lebenskraft kann, entgegen Hahnemann, keinesfalls die Rede sein. Wer so intelligent im Hintergrund ohne Lärm alle Lebensprozesse am Laufen hält, kann nicht verstandlos sein. Sie richtet sich lediglich nicht nach dem Verstand des einzelnen Arztes, sondern nach dem Verstand der Evolution. Das ist Hahnemann damals offenbar nicht aufgefallen.

Wenn Hahnemann schreibt des Arztes höchster und einziger Berufe sei kranke Menschen gesund zu machen muss also erst einmal definiert werden was Gesundheit und Krankheit sein sollen.

Dazu gibt es zwar eine unsägliche Definition der WHO die jedoch so ungeeignet ist, dass sie nicht einmal wiedergegeben werden muss.

Wir wissen heute dass es bei jedem Lebewesen sowohl auf- als auch abbauende Kräfte gibt. Nach der Zeugung sollten die aufbauenden Kräfte der Lebenskraft soweit überwiegen, dass sich ein gesunder Organismus entwickeln kann. Diese aufbauenden Kräfte drängen anfangs im Laufe des Lebens die abbauen Kräfte normalerweise so weit zurück, dass sie nicht mehr von Bedeutung sind.

Wichtig dabei ist zu beachten, dass diese beiden Kräfte im gesamten Leben in einem veränderbaren Gleichgewicht stehen.

Der Arzt greift, wenn er in irgendeiner Weise medizinisch tätig werden will, grundsätzlich in die Funktion der Lebenskraft ein.

Hahnemanns § 1 sollte demzufolge wie folgt umdefiniert werden:

Des Arztes einzige Aufgabe sollte darin bestehen eine geschwächte oder kranke Lebenskraft des Patienten zu stärken oder gesunden zu lassen und dem Patienten auf diese Weise ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen.

Dabei ist das schnelle, sanfte und dauerhafte unterdrücken von Symptomen der Lebenskraft ein Ziel, was vielleicht bei akuten Krankheiten eine gewisse Berechtigung hat, bei chronischen Krankheiten jedoch nicht zur Stärkung der Lebenskraft beiträgt, sondern eher das Gegenteil bewirkt.

Die Fluktuation der Lebenskraft, welche durch akute Krisen bzw. akute Infekte bewirkt wird, ist für die dauerhafte Stärkung der Lebenskraft unabdingbar. Das ist die gegenteilige Auffassung jeder Schulmedizin. Letztere bemüht sich jede akute Krise schnellst möglich zu überwinden, ohne Rücksicht auf die Stärkung der Lebenskraft. Akute Krisen sollten jedoch vorrangig die Lebenskraft stärken. Dazu sollten regelmäßig leichte Infekte auftreten. Das Fehlen derselben deutet eher auf einen Mangel an Lebenskraft, also unzureichende Fluktuation der Lebenskraft, hin.

Das Esotherikerschema, welches auch in der Schulmedizin gilt lautet:

  • Infekt schlecht,
  • Fehlen von Symptomen ist gut,

Es führt also nicht zu einem gesünderen und längeren Leben,sondern zum Gegenteil. Da hilft dann auch die Stammzellentherapie nicht wirklich das Leben zu verlängern.

Wir brauchen also drei Kriterien für das verlängerte Leben:

  • Quantensynchronisation des gesamten Organismus
  • Fluktuation der Lebenskraft mit den dazu gehörigen Infekten,
  • Dämpfen der Lebensbeendigungs- und Selbstzerstörungsprogramme

Für alle drei Kriterien gibt es ausreichende Untersuchungs- und Behandlungsmethoden.

Wenn die Stammzellen ab 90. Lebensjahr dennoch vom Organismus vollständig vernichtet worden sein sollten, könnte über Stammzellentransplantation nachgedacht werden (vgl. Aubrey de Grey).

Stammzellentherapie zur Lebensverlängerung

„Chicago und Melbourne – Eine nicht myeloablative Stammzelltherapie hat in einer offenen randomisierten Vergleichsstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2019; 321: 165-174) Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) deutlich häufiger vor einer Krankheitsprogression bewahrt als eine Therapie mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten, die laut einer Kohortenstudie (JAMA 2019; 321: 175-187) heute relativ günstige Ergebnisse erzielt.“

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=1&nid=100390&s=multiple&s=sklerose

Kommentar:

Wir wissen aus den Beobachtungen, dass der Organismus seine Stammzellen ab der zweiten Lebenshälfte aktiv vernichtet.

Um das Leben zu verlängern liegt es also nahe zuerst die chronischen Erkrankungen zu heilen und dann die Stammzellen ab dem 100. Lebensjahr zu erneuern. Das könnte einen möglichen Weg zur Lebensverlängerung bieten.

Die alleinige Anwendung bei MS dürfte nicht ausreichen, da die chronischen Krankheiten nicht mit der Therapie geheilt werden.

Alterung als Bestandteil der Evolution

Dr. Ackermann führt aus:

„Diese Resultate, der erste Nachweis für Alterung bei einem Bakterium, werfen neues Licht auf die Ursprünge von Alterung: Alterung ist nicht erst in Eukaryoten entstanden, sondern schon in Bakterien mit ungleicher Zellteilung, und ist somit evolutionär wohl älter, als bislang angenommen. Alterung in Bakterien ermöglicht auch eine neue Perspektive auf die molekularen Ursachen von Alterung. Manche der bekannten Hypothesen hierfür Veränderungen in den Mitochondrien oder den Telomeren zum Beispiel – fallen bei Bakterien ausser Betracht, weil Bakterien weder Mitochondrien noch Telomere aufweisen.“

http://www.sulm.ch/pipette_magazin/files/pipette/2004-04/2004-04-036.PDF

Kommentar:

Im zitierten Beitrag wird ausgeführt bei Bakterien ist bereits ein Vermehrungsstopp noch 100 Zellteilung einprogrammiert. Damit ist der Beweis geführt, dass vom Beginn des Lebens ein Lebensbeendigungsprogramm vorhanden ist welches die Lebensspanne aktiv begrenzt, hier auf 100 Zellteilungszyklen.

Damit ist auch der Nachweis geführt, dass Lebensbeendigungsprogramme unabdingbare Voraussetzung der Evolution darstellen, auch wenn dieser Versuch die Aktivität der Lebensbeendigungsprogramme nicht direkt nachweist. Dafür hatten wir bereits die Genscherenversuche zitiert. Entscheidend ist die Widerlegung vieler abenteuerlicher Alterungstheorien, wie die Ansammlung von Müll in der Zelle, die Theorie der passiven Alterung durch Erbschäden usw. usf.

Wenn wir uns bemühen diese Lebensbeendigungsprogramme auszuschalten, greifen wir in die Evolution ein. Das wird sicher von einigen Wissenschaftlern zu Recht kritisiert. Da der Einzelne jedoch ein natürliches Interesse hat länger zu leben, ist hier ein Widerspruch vorhanden der nicht aufgelöst werden kann. Gott als der Schöpfer des Himmels und der Erde hat also nicht lediglich das Leben geschaffen, keinesfalls jedoch das fast unendliche Leben des Methusalem, sondern auch gleich den Tod mitgegeben und mitunter sogar den viel zu frühen Tod. Das Letztere wird oft genug durch eigenen Lebenswandel begünstigt.

Die sieben unabänderlichen Eigenschaften des todsündigen Menschen

Sünden entstehen nach der klassischen Theologie aus sieben schlechten Charaktereigenschaften:

  • Superbia
    Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut)
  • Avaritia
    Geiz (Habgier, Habsucht)
  • Luxuria
    Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren, Unkeuschheit)
  • Ira
    Zorn (Jähzorn, Wut, Rachsucht)
  • Gula
    Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Unmäßigkeit, Selbstsucht)
  • Invidia
    Neid (Eifersucht, Missgunst)
  • Acedia
    Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Überdruss, Trägheit des Herzens)

https://de.wikipedia.org/wiki/Tods%C3%BCnde

Kommentar:

Was in der Theologie die schlechten Charaktereigenschaften sein sollen ist offenbar der Charakter des Durchschnittsbürgers.

Kritisch wird es, wenn eine dieser Eigenschaften vollständigem Besitz über einen Menschen ergreift. Sie haben von der Evolution her betrachten jede ihre evolutionäre Berechtigung und dienen letztendlich der Lebenskraft zum Fortbestand.

Wenn wir sie als abzustellende Todsünden der Kirchen betrachten wollen, würden wir nicht lediglich die Evolution einfältig beenden sondern auch unser individuelles Leben Satanas preisgeben.

Wer die Absicht hat 140 Jahre alt zu werden sollte sich nicht in Selbstzerwürfnis vor den Spiegel stellen und als armen Sünder vor dem Herrn betrachten, sondern als selbstbewussten Vertreter der sieben Todsünden vor Gott, was natürlich nicht heißen sollte wir leben für die sieben Todsünden allein. Die verkrüppelten Vertreter der Verleugnung der sieben Todsünden lassen sich in den Kirchen besichtigen. Sie verhöhnen ihr eigenes Leben in einem Schuldkult der Sünden, wie wir es heute gerade aktuell besonders beobachten müssen.

Wer sich nur lange genug als unwerten reuigen Sünder betrachtet, wird es irgendwann auch tatsächlich sein.

Und wir dürfen uns heute auch fragen, ob dieser Schuldkult nicht letztendlich zu einem Überschießen der Ira und Superbia geführt haben und immer wieder führen wird mit dem Ergebnis der satanischen Auswüchse des letzten Jahrhunders.

Anders formuliert:

Der angebliche Gutmensch schürt den satanischen Hass. Das ist das Simileprinzip von Hahnemann auf die Charaktereigenschaften angewendet.