Quantencomputer und Biochemie

Im Video wird die Funktionsweise eines Quantencomputer erläutert (in Englisch).

https://www.youtube.com/watch?v=k-21vRCC0RM

Wer die biochemischen Vorgänge in den Zellen und speziell im Gehirn verstehen will sollte zuerst die Funktionsweise eines Quantencomputers verstanden haben.

Davon sind unsere heutigen Biochemiker jedoch leider meilenweit entfernt.

Stattdessen wird davon geträumt durch das Ab- und Anschalten eines Gens die Programmierung der Lebenskraft verändern zu können.

Das ist genauso aberwitzig als wenn ich aus einem funktionierenden Bürocomputer ein Bauteil auslöte und meine damit die Programmierung des Computers verändert zu haben.

Das Einzige was dadurch geschieht ist die volle Funktionsunfähigkeit des Computers herzustellen, oder wie Hahnemann etwa sagte:

Die heutige Schulmedizin gleich dem Künstler, der wahnsinnig geworden in das Kabinett des Meisters eindringt, mit Äxten alles klein schlägt und meint damit eine neues und viel besseres Kunstwerk geschaffen zu haben.

Kennen wir diese Vorgehensweise nicht ausreichend aus der Gegenwart aus vielen Bereichen?

 

Märchenstunde der Schulmedizin

nt-v berichtet zum Hirnjogging:

„Teilnehmer, die gerne und häufig knifflige Probleme lösten, schnitten in den Tests im Alter zwar besser ab als solche, die das nicht gerne taten. Auch bei diesen Teilnehmern ließen die geistigen Fähigkeiten jedoch zunehmend nach. Rätsellösen schütze nicht vor dem geistigen Abbau, führe aber zu einem „höheren Ausgangspunkt, von dem aus der Abbau erfolgt“, erläutert Staff.“

https://www.n-tv.de/wissen/Raetseln-schuetzt-nicht-vor-geistigem-Abbau-article20764674.html

Kommentar:

Hier haben die Wissenschaftler erneut mit einem Märchen der Schulmedizin aufgeräumt. Die Erzählung bestand darin, man könne altersbedingten Gedächtnisschwund mit Training des Gedächtnisses aufhalten oder sogar verbessern.

Diese Auffassung ist mit der hier vertretenen Theorie der Lebensbeendigungsprogramme nicht in Übereinstimmung zu bringen.

Das gleiche gilt für das Märchen Sport im Alter würde ein langes Leben bis 140 gewährleisten.

Sowohl Training des Gedächtnisses als auch des Körpers sind ungeeignet die Lebensbeendigungsprogramme aufzuhalten. Diese sind vorrangig genetisch determiniert. Wer sich in die Märchenstunde der Schulmedizin begibt und versucht auf diesem Wege 140 Jahre alt zu werden ist auf dem falschen Wege.

Die oben zitierte Untersuchung zeigt auf, dass eine wirkliche Lebensverlängerung durch Training nicht möglich ist.

Alterung als Bestandteil der Evolution

Dr. Ackermann führt aus:

„Diese Resultate, der erste Nachweis für Alterung bei einem Bakterium, werfen neues Licht auf die Ursprünge von Alterung: Alterung ist nicht erst in Eukaryoten entstanden, sondern schon in Bakterien mit ungleicher Zellteilung, und ist somit evolutionär wohl älter, als bislang angenommen. Alterung in Bakterien ermöglicht auch eine neue Perspektive auf die molekularen Ursachen von Alterung. Manche der bekannten Hypothesen hierfür Veränderungen in den Mitochondrien oder den Telomeren zum Beispiel – fallen bei Bakterien ausser Betracht, weil Bakterien weder Mitochondrien noch Telomere aufweisen.“

http://www.sulm.ch/pipette_magazin/files/pipette/2004-04/2004-04-036.PDF

Kommentar:

Im zitierten Beitrag wird ausgeführt bei Bakterien ist bereits ein Vermehrungsstopp noch 100 Zellteilung einprogrammiert. Damit ist der Beweis geführt, dass vom Beginn des Lebens ein Lebensbeendigungsprogramm vorhanden ist welches die Lebensspanne aktiv begrenzt, hier auf 100 Zellteilungszyklen.

Damit ist auch der Nachweis geführt, dass Lebensbeendigungsprogramme unabdingbare Voraussetzung der Evolution darstellen, auch wenn dieser Versuch die Aktivität der Lebensbeendigungsprogramme nicht direkt nachweist. Dafür hatten wir bereits die Genscherenversuche zitiert. Entscheidend ist die Widerlegung vieler abenteuerlicher Alterungstheorien, wie die Ansammlung von Müll in der Zelle, die Theorie der passiven Alterung durch Erbschäden usw. usf.

Wenn wir uns bemühen diese Lebensbeendigungsprogramme auszuschalten, greifen wir in die Evolution ein. Das wird sicher von einigen Wissenschaftlern zu Recht kritisiert. Da der Einzelne jedoch ein natürliches Interesse hat länger zu leben, ist hier ein Widerspruch vorhanden der nicht aufgelöst werden kann. Gott als der Schöpfer des Himmels und der Erde hat also nicht lediglich das Leben geschaffen, keinesfalls jedoch das fast unendliche Leben des Methusalem, sondern auch gleich den Tod mitgegeben und mitunter sogar den viel zu frühen Tod. Das Letztere wird oft genug durch eigenen Lebenswandel begünstigt.

Neues von den Lebensbeendigungsprogrammen

Das Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung der Uni Innsbruck äußert sich zu der Altersforschung wie folgt:

„Wir schalten Gene ab, indem wir sogenannte DNA Interferenz anwenden … die Veränderung eines einzelnen Gens reicht aus, um die Lebensdauer des Fadenwurms zu verdoppeln…“

https://www.youtube.com/watch?v=jMoVikp_R0g&t=201s

Zur RNA Interferenz:

 

„Am weitesten fortgeschritten war die Entwicklung von Bevasiranib, einer gegen den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) gerichteten siRNA, die zur Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt werden sollte, jedoch in einer klinischen Studie der Phase III scheiterte. Kurz nach diesem Rückschlag stellten mehrere große pharmazeutische Unternehmen, darunter Hoffmann-La Roche, ihre auf siRNA basierenden Entwicklungsprogramme ein.[20

Kommentar:

Die Erkenntnisse aus den Versuchen mit dem Fadenwurm lassen sich auf die medizinische Praxis und die Theorien von Hahnemann mit den chronischen Krankheiten übertragen.

Hahnemann ging bei seinem Ansatz der chronischen Krankheiten davon aus, dass ab einem bestimmten Alter chronische Krankheiten auftreten würden, die vorher im Körper verborgen waren.

Die Forschung am Fadenwurm haben gezeigt, dass es nicht lediglich verborgene Erkrankungen sind sondern genetische Programme, die sich mithilfe der hier verwendeten DNA Interferenz abschalten lassen könnten.

Die pharmakologischen Versuche zur altersbedingten Makuladegeneration haben gezeigt, dass das Konzept des Ausschalten dieses Gens bei Menschen versagt.

Aus diesem Grund ist der Theorie der chronischen Krankheiten von Hahnemann größere Aufmerksamkeit beizumessen.

Nach der hier vertretenen Theorie der dynamischen Lebenskraft ist es nicht ein einzelnes Gen, welches für die Alterung zuständig ist, sondern das dynamische Zusammenwirken des DNA-Quantencomputers und die dadurch bedingte Regulierung.

Wir müssen davon ausgehen, dass mit der Lebenskraft in der DNA eine Programmierung mitgegeben ist welche dem Organismus in zeitlicher Abfolge Befehle erteilt gewisse Handlungen bzw. Programme auszuführen. Bei den Lebensaufbauprogrammen, der Embryogenese und der Menschwerdung insgesamt ist das ohne weiteres nachvollziehbar. Parallel zu den aufbauenden Gleichgewichten des Lebens treten zusätzlich ein oder mehrere Lebensbeendigungsprogramme auch im dynamischen Zusammenwirken mit der DNA in Erscheinung. Sie nehmen beim Menschen ab dem 40. Lebensjahr zu und haben einen parabolischen Verlauf im Sinne einer quadratischen Funktion.

Wenn wir die Lebensspanne als Mensch verlängern wollen müssen wir, entgegen der schulmedizinisch pharmakologisch orientierten Denkweise,  nicht etwa eine einzelne DNA Sequenz ausschalten. Wir müssen stattdessen die Regelkreise des Lebens im Zusammenwirken mit den Lebensbeendigungsprogrammen einregulieren.

Dieses Gleichgewicht entscheidet über Krankheit, Gesundheit und Lebensspanne.

Dafür hat Hahnemann jedoch als Erster die wesentlichen Grundlagen geschaffen. Sie sind bis heute jedoch nicht in der Schulmedizin angekommen.

english

The research institute for biomedical Age Research of the University of Innsbruck expresses itself to the gerontology as follows:

„We switch off genes, while so-called DNA interference applies … the change of a single gene is sufficient to double the life span of the threadworm …“

https://www.youtube.com/watch?v=jMoVikp_R0g&t=201s

To the interference RNA:

https://de.wikipedia.org/wiki/RNA-Interferenz

„Farthest the development was progressed by Bevasiranib, one against the Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) directed siRNA which should be used to the treatment of the old-age macular degeneration, failed, however, in a clinical study of the phase III. Shortly after this setback put several big pharmaceutical enterprises, under it Hoffmann-La Roche, theirs on siRNA based development programs. [20

Comment:

The knowledge from the attempts with the threadworm can be transferred to the medical practice and the theories of Hahnemann with the chronic disease.

Hahnemann assumed with his beginning of the chronic disease from the fact that from a certain age chronic disease would appear which were hidden before in the body.

The researches in the threadworm have shown that these merely concealed illnesses are genetic programs which could allow switching off with the help of the DNA interference that is used here.

The pharmacological attempts in connection to the old-age macular degeneration have shown that the concept of switching off these genes has failed at people.

That’s why bigger attention is to be attached to the theory of the chronic illnesses of Hahnemann.

According to the theory of the dynamic vitality represented here there is no single gene responsible to the aging but the dynamic cooperation of the DNA-quantum computer and the regulation conditional thereby.

We assume that the vitality is given in the DNA programming which to the organism in temporal sequence orders to act certain actions or programs . With the life development programs the embryo genesis and the incarnation this is understandable. Several life ending programs are in dynamic cooperation with the DNA. They increase in life from the 40th year of life and have a parabolic course in diagram of a square function. If we want extend the lifetime we have to leave school-medically pharmacological oriented way of thinking and to switch off not one single DNA sequence. We have to control the constructing circuits of the life in cooperation with the life ending programs.

This balance decides on illness, health and span of lifetime. Very easy if we have understood.

Lebenskraft und Homosexualität

Die NZZ berichtet:

„(dpa) Papst Franziskus ist wegen Homosexueller in der Kirche in Sorge. «In unseren Gesellschaften scheint es gar, dass Homosexualität eine Mode ist, und diese Mentalität beeinflusst auf gewisse Weise auch die Kirche», sagte er in einem Interview auf Spanisch, das am Montag in einem Buch veröffentlicht werden soll. Homosexuelle Menschen im Klerus und in Priesterseminaren bereiteten ihm Sorgen, es sei eine «sehr ernste Angelegenheit». Personen mit «dieser tiefverwurzelten Tendenz» sollten seiner Meinung nicht in Seminaren oder zu religiösen Orden zugelassen werden.

Es sei ein «Fehler», zu glauben, dass Schwule in der priesterlichen Ausbildung «nicht so schlimm» seien und Homosexualität nur eine Form der Zuneigung sei. «Im geweihten Leben und im priesterlichen Leben hat diese Art von Zuneigung keinen Platz.»“

https://www.nzz.ch/international/papst-franziskus-nennt-homosexualitaet-modeerscheinung-ld.1441228

Kommentar:

Der Psychiater Herr Spitzer hatte sich zur Homosexualität geäußert, sie sei keine Krankheit da die Betroffenen nicht darunter leiden würden.

Die Kirche sieht in der Homosexualität eher eine behandlungsbedürftige Krankheit die auch durch Gebete zu behandeln sei.

Dem Papst Franziskus ist für ausnahmsweise zuzustimmen. Homosexualität ist heute eine gefeierte Minderheitenerscheinung die von deren Anhängern gerne als religiöse Weltanschauung durchs Leben getragen wird.

Dem Psychiater Herrn Spitzer ist insofern zu widersprechen, als das Kriterium des Leidens unter einer Krankheit nicht der alleinige Maßstab sein kann.

Der weit wichtigere Maßstab ist die Vereinbarkeit abweichender Neigungen, wie beispielsweise der Homosexualität, mit den Grundanforderungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der gesellschaftlichen Weiterentwicklung im Sinne der Evolution.

Wir haben hier an zahlreichen Blogbeiträgen gesehen, dass die Lebenskraft die einzige Aufgabe hat der Weiterentwicklung der eigenen Spezies zu dienen.

Wenn in den entwickelten westlichen Gesellschaften Homosexualität zur Normalität erklärt wird, die nicht etwa nur zu tolerieren wäre sondern sogar noch gefeiert wird führt das die Lebenskraft in eine Sackgasse die in der Evolution keinen Fortbestand haben wird.

Die Lebensbeendigungsprogramme haben aus der Sicht des betroffenen einzelnen Individuums keinen Sinn, da sie letztlich die Aufgabe haben die Evolution der menschlichen Spezies aufrecht zu erhalten. Aus der Sicht der Menschheit haben sie durchaus einen Sinn der Aufrechterhaltung und Fortentwicklung der Spezies. Ohne Lebensbeendigungsprogramme würde es heute keinen Menschen geben.

Der Psychiater Herr Spitzer hat also offensichtlich die Funktion der Lebenskraft bei seiner Betrachtung zur Homosexualität unbeachtet gelassen. Welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind, soll hier nicht diskutiert werden.

Es muss auf jeden Fall dabei klargestellt sein, dass Betrachtung zur Homosexualität keinesfalls eine Diskriminierung von Homosexuellen rechtfertigen könnte aber auch keine Einladung zur Erhebung in den Status einer Religion begründen darf.

Amerikaner sterben immer früher

Die NZZ berichtet:

In ihren Augen geht der Griff nach den Opioiden, nach Alkohol oder nach der Schusswaffe für den Suizid auf den sozialen Abstieg der weißen Amerikaner mit High-School-Abschluss seit den siebziger Jahren zurück. Ihnen schien früher ein gutes Leben in bescheidenem Wohlstand garantiert zu sein. Dass sie nun früh sterben, ist gar nicht immer auf akute Armut zurückzuführen. Es ist eher ein «Tod durch Hoffnungslosigkeit». Dazu passt, dass die Zahl der Suizidtoten pro 100 000 Personen am stärksten zwischen 15 und 74 Jahren zunahm, während sie bei den über 75 Jahre alten Menschen abnahm.

https://www.nzz.ch/international/drogen-und-suizide-amerikaner-sterben-immer-frueher-ld.1440845

Kommentar:

Im Beitrag wird behauptet die Sterblichkeit steige durch Missbrauch von Opioiden an.

Gleichzeitig wird jedoch eingestanden, dass offensichtlich eine gewisse Hoffnungslosigkeit die Grundlage dafür bilden würde.

Im Blog wurde bereits regelmäßig ausgeführt, dass auch eine gewisse Religiosität im Sinne einer sinnvollen Ausrichtung des eigenen Lebens unabdingbare Voraussetzung für ein gesundes Leben darstellt.

Ein Dahintreiben im Alltagsleben ohne Sinn und Verstand wirft uns auf die animalische Stufe zurück. Anders formuliert: Ohne sinnvolles Leben mit Ausrichtung auf einen sinnvollen Lebensinhalt gibt es überhaupt kein Leben als Mensch.

Dann spielt es jedoch auch keine Rolle ob wir uns durch welche lebensbeendenden Maßnahme wie auch immer aus dem Leben schleichen.

Der Zweckoptimismus einiger Journalisten, die behaupten dank moderner medizinischer Erkenntnisse würde unser Leben immer sinnvoller und länger erweist sich bereits bei den Amerikanern als gescheitert.

Wenn wir die Absicht haben 140 Jahre alt zu werden müssen wir unserem Leben also zuerst einen sinnvollen Inhalt verpassen.

In der nächsten Stufe müssen wir uns von sinnlosen bis gefährlichen medizinischen Interventionen fernhalten und in der dann folgenden Stufe müssen wir uns um die chronischen Krankheiten im Sinne der Lebensbeendigungsprogramme kümmern und diese soweit möglich ausschalten.

Von diesen drei Stufen sind die Amerikaner, die freiwillig aus dem Leben geschieden sind, offensichtlich sehr weit entfernt.

Wein-Nacht oder Weihnacht?

Wikipedia führt aus:

„Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf das Fest der Geburt Christi zu lenken.[3] In katholischen Familien fand die Kinderbescherung weiterhin lange Zeit am Nikolaustag statt. Hinzu kamen alte und neue Bräuche verschiedener Herkunft, zum Beispiel Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (19. Jahrhundert). Dieser löste in manchen Regionen das Christkind und den Nikolaus als Gabenbringer für die Kinder ab.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten

Kommentar:

Die Doppeldeutigkeit des Begriffs Weihnacht (Wein-Nacht)lässt sich sehr leicht erklären. Weihnacht ist angeblich das  Fest der Liebe, speziell der Familienliebe.

Für den Mediziner ist das Weinen um Weihnacht von größerem Interesse. Die sogenannte Weihnachtsdepression kennt jeder Mediziner. Pünktlich zum Heiligabend um 18:00 Uhr melden sich im ärztlichen Bereitschaftsdienst regelmäßig Patienten die meinen eine ausgerechnet am Heiligabend bereits lange andauernde Beschwerde hätte solche Ausmaße angenommen, dass sie unbedingt ärztlich behandelt werden müssen.

Die Ruhe um Heiligabend lässt depressive Menschen in ein Stimmungstief fallen welches sie unter einem Vorwand nutzen um unbedingt eine ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen zu wollen.

Aus diesem Zusammenhang kommt der Begriff Weihnacht. Diese Patienten weinen innerlich bereits, gestehen sich das natürlich nicht ein und versuchen eine andere Krankheit zu nutzen um zwischenmenschliche Kontakte auch mit dem Arzt herzustellen.

Es wird seit Jahren viel darüber diskutiert was die Vereinsamung der gerade der älteren Menschen verursacht.

Zu Weihnachten dürfen wir darüber nachdenken, was in dieser Gesellschaft so grundlegend falsch läuft, wenn sich gerade zur Weihnacht viele mit Weihnachtsdepression beim Arzt melden.

Die sieben unabänderlichen Eigenschaften des todsündigen Menschen

Sünden entstehen nach der klassischen Theologie aus sieben schlechten Charaktereigenschaften:

  • Superbia
    Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut)
  • Avaritia
    Geiz (Habgier, Habsucht)
  • Luxuria
    Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren, Unkeuschheit)
  • Ira
    Zorn (Jähzorn, Wut, Rachsucht)
  • Gula
    Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Unmäßigkeit, Selbstsucht)
  • Invidia
    Neid (Eifersucht, Missgunst)
  • Acedia
    Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Überdruss, Trägheit des Herzens)

https://de.wikipedia.org/wiki/Tods%C3%BCnde

Kommentar:

Was in der Theologie die schlechten Charaktereigenschaften sein sollen ist offenbar der Charakter des Durchschnittsbürgers.

Kritisch wird es, wenn eine dieser Eigenschaften vollständigem Besitz über einen Menschen ergreift. Sie haben von der Evolution her betrachten jede ihre evolutionäre Berechtigung und dienen letztendlich der Lebenskraft zum Fortbestand.

Wenn wir sie als abzustellende Todsünden der Kirchen betrachten wollen, würden wir nicht lediglich die Evolution einfältig beenden sondern auch unser individuelles Leben Satanas preisgeben.

Wer die Absicht hat 140 Jahre alt zu werden sollte sich nicht in Selbstzerwürfnis vor den Spiegel stellen und als armen Sünder vor dem Herrn betrachten, sondern als selbstbewussten Vertreter der sieben Todsünden vor Gott, was natürlich nicht heißen sollte wir leben für die sieben Todsünden allein. Die verkrüppelten Vertreter der Verleugnung der sieben Todsünden lassen sich in den Kirchen besichtigen. Sie verhöhnen ihr eigenes Leben in einem Schuldkult der Sünden, wie wir es heute gerade aktuell besonders beobachten müssen.

Wer sich nur lange genug als unwerten reuigen Sünder betrachtet, wird es irgendwann auch tatsächlich sein.

Und wir dürfen uns heute auch fragen, ob dieser Schuldkult nicht letztendlich zu einem Überschießen der Ira und Superbia geführt haben und immer wieder führen wird mit dem Ergebnis der satanischen Auswüchse des letzten Jahrhunders.

Anders formuliert:

Der angebliche Gutmensch schürt den satanischen Hass. Das ist das Simileprinzip von Hahnemann auf die Charaktereigenschaften angewendet.

Religionswahn der Gegenwart

Freeman Dyson erklärt den Klimawahn:

„Ja, so führt er gewohnt eloquent aus, am menschlichen Einfluß auf das Klima bestünde kein Zweifel. Aber den Glauben, hier handele es sich um eine Katastrophe, nennt er religiös motiviert. Denn weder könne man das Ausmaß der Veränderungen überblicken, noch dürfe man die positiven Folgen einer höheren Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre ausblenden.“

http://www.science-skeptical.de/blog/freeman-dyson-ein-aktuelles-interview/0013727/

Kommentar:

Freeman Dyson versucht zu erklären, warum ganze Generationen von Wissenschaftlern und Politikern immun gegen rationale Argumente und wissenschaftliche Fakten sind.

Die Wissenschaftler glauben wie die Uhrzeitmenschen eher an heiße Storys am Lagerfeuer, als an die Fakten, die kritisch zu hinterfragen sind.

Als Beispiel führt er den Aderlass an, der jahrhundertelang von den Ärzten als Heilmethode gepflegt wurde obwohl viele Menschen daran starben. Diese Diskussion kennen wir bereits von Herrn Hahnemann vor 250 Jahren.

Es ist erfrischend, dass die Welt von indoktrinierten  Politikern und Wissenschaftlern von Herrn Dyson mit 91 Jahren an die Realität des irdischen Daseins erinnert werden müssen.

Auf diesem Blog wurden regelmäßig Dummheiten von Wissenschaftlern vorgestellt die im stolzen Brustton der Überzeugung ihre angebliche neue und bessere Wissenschaft vorstellten.

Wissenschaftler wie Herr  Hahnemann werden von diesen Leuten bis heute ignoriert und nicht einmal ansatzweise verstanden.

Insofern ist Herrn Dyson zu gratulieren, dass er sich in seinem fortgeschrittenen Lebensalter ermutigt gesehen hat die Mechanismen des Aberglaubens in der Wissenschaft und Politik nicht lediglich in Bezug auf einen angeblichen Klimaschwindel, sondern auch auf andere Bereiche anzusprechen.

Er sollte für junge Wissenschaftler Vorbild sein um alles angeblich gesicherte Wissen an der Universität zuerst einmal zu hinterfragen bevor es in das eigene Weltbild übernommen wird.

Themen die hier behandelt wurden waren: Angeblicher Urknall, angebliche wissenschaftliche Pharmakologie, angebliche Heilung chronischer Krankheiten ohne theoretisches Modell usw. usf. Es läßt sich in jedem Wissenschaftsgebiet herausarbeiten wie viel Aberglauben dort Einzug gehalten hat. Besonders extrem ist das in den angeblichen Geisteswissenschaften und der Medizin.

Essen und Ersatzreligion

Die FAZ schreibt:

„Immer häufiger liest man, dass Essen als Ersatzreligion bezeichnet wird.

Es ist ja erst einmal so, dass der christliche Glaube relativ verblasst ist. Noch vor 400 Jahren war es in Europa undenkbar, nicht an Gott zu glauben. Man konnte ketzerisch sein, aber es war undenkbar, seine Existenz nicht anzuerkennen. Heute ist das anders. Damit ist aber das religiöse Bedürfnis nicht ausgestorben. Dementsprechend suchen sich Menschen andere Felder, die ein Religionsersatz sein können. Und dazu gehört das Essen.“

http://www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/ernaehrung-als-kriegsschauplatz-der-ernaehrungspsychologe-erklaert-15872819-p2.html

Kommentar:

Wir haben in diesem Blog bereits des Öfteren über Ersatzreligionen gesprochen. Hier wird in der FAZ die Ersatzreligion des gerechten Essens diskutiert.

Zur Definition:

Als Ersatzreligion muss jede Glaubensrichtung bezeichnet werden die geeignet ist um die sinnstiftende Orientierung im Leben zu bieten.

Darunter fällt also jede bewusste und unbewusste Ausrichtung des Lebens auf einen letzten Lebenssinn.

Es dürfte Einigkeit bestehen, dass alle alten Religionen Gott in der einen oder anderen Form als den Sinn des Lebens betrachtet haben. Gott wurde dabei nicht etwa als satanischer Geist der Hölle der Zerstörung wie bei Faust, sondern als der Schöpfer des Himmels und der Erde angesehen.

Die Ersatzreligion des Vegetarismus ist erst seit wenigen Jahren zu Ersatzreligion aufgestiegen, etwa parallel zum Kommunismus in der bürgerlichen Gesellschaft der Gegenwart.

Je weniger sich die christlichen Kirchen in ihren Religionsvorstellungen an Gott orientieren, als vielmehr am Mammon, haben sie an Glaubwürdigkeit verloren und sind gerade für junge Menschen ungeeignet einen Lebenssinn zu stiften.

Da sich ohne Lebenssinn schlecht leben lässt wird krampfhaft nach einer Ersatzreligion gesucht, die genauso verteidigt wird wie das Christentum durch die Inquisition.

Nicht ausgenommen von dieser schlechten Ersatzreligion ist die neue Wissenschaftsgläubigkeit. Sie hat besonders in der Medizin und der Alternativmedizin Einzug gehalten.

Dennoch taugt keine Ersatzreligion auch nur annähernd als Lebenssinn.

Warum am Vegetarismus etwas dran ist, zwar nicht als Religion, aber als Haltung gegenüber der Schöpfung kann im Video gesehen werden. Der Bauer wünscht sich den Verbleib der Seele auf dem Hof, wenn das Tier dort geschlachtet wird. Wer die traurigen Augen der geschlachteten Kuh erblickt hat, wird nicht mehr so gerne Rindfleisch essen. Ein sehenswerter Schlachtfilm, nicht jedoch für zarte Gemüter.

https://www.youtube.com/watch?v=MLwhspkLKx4