the wrong way of virus fighting

Here is a statement to mutation of coronavirus:

Scientists are monitoring a coronavirus mutation that could affect the strength of vaccines

https://www.statnews.com/2021/01/07/coronavirus-mutation-vaccine-strength/

Comment:

If it would be easy to eradicate the virus the world would be glad.

But there is any wrong in the mind of the scientists. The virus change allways. This kind of vaccination we have today is not able to eradicate the virus and the mutations.

We have two possibilities to fight the virus: On the one hand to provide a healthy immune system and on the other hand to learn to live with the virus. That could be done with less aggressive corona virus mutations and provide the mankind in this way similar of polio attenuated vaccine.

All other static gen manipulated vaccinations will have no success and to lock the hole mankind up is the wrongest way at all.

Herr Reitschuster klärt auf

Herr Reitschuster klärt auf, was in Deutschland niemand hören möchte:

Seit dem 1. Oktober, als die zweite Welle der Pandemie begann, sind in Deutschland (in dem Land mit einem der strengsten Lockdowns in Europa) 692 Menschen pro eine Million Einwohner an Covid-19 gestorben (Quelle: Worldometer, Deutschland und Schweden, Stand 17.2.2021)

Im gleichen Zeitraum starben in Schweden (in einem Land, in dem es praktisch keinen Lockdown gibt) 668 Menschen pro eine Million Menschen an Covid-19.

Aber wenn Sie Merkel für ihre Anti-Pandemie-Politik kritisieren, dann sind Sie ein Faschist, ein Nazi, und Sie sind auf der Abschussliste. Und zumindest müssen Sie den Mund halten.

https://reitschuster.de/post/schwedische-zahlen-stellen-deutschen-lockdown-in-frage/

Kommentar:

Ich erinnere daran, dass Homöopathie bereits zu Hahnemanns Zeiten gute Erfolge bei der Bekämpfung von Seuchen erzielt hat. Bis heute wurde von der Bundesregierung keine einzige Studie zur Frage der Wirksamkeit der Homöopathie bei akuten Seuchen in Auftrag gegeben. Das wäre allerdings in Anbetracht der bereits entstandenen Schäden sinnvoll und erforderlich. Und es müßten natürlich qualifizierte Homöopathen beauftragt werden, nicht etwa Geistheiler mit den absurden Theorien der Herren Scholten und Sankaran, die mit Hahnemann auch gar nichts gemeinsam haben oder genauso schlecht Schulmediziner, die nie Homöopathie nach Hahnemann gelernt und praktiziert haben.

Homöopathie bei Virusinfekten?

Der Standard berichtet:

Zuckerkugeln statt Notarzt

„In seinem Beitrag in „Natur und Heilen“ gibt Wurster an, 70 Corona-Erkrankte homöopathisch behandelt zu haben, „alle über Telefon und Skype.“ Sieben Fälle davon schildert Wurster konkret und bildhaft. „Natur und Heilen“ wirkt hier ein wenig wie ein Landser-Heftl für Esoteriker. Eine 66-jährige, infizierte, kranke Frau, die bereits unter argen Atembeschwerden leidet, ruft bei Wurster an und fragt, ob sie den Notarzt rufen soll. Sie hat „das Gefühl eiserner Ringe um den Brustkorb“. Doch Wurster bleibt ganz ruhig, ein Homöopath denkt bei eisernen Ringen an Bryonia, die weiße Zaunrübe. Wurster schreibt: „Also gab ich ihr Bryonia auf die Zunge und dann noch ein paar Mal in Wasser aufgelöst. 15 Minuten nach der ersten Einnahme sagte sie, sie hätte das Gefühl, als ob eine Wärme in ihr aufsteige.“ Wurster zitiert die Patientin: „Und 30 Minuten später war es, wie wenn die Eisenringe in meinem Brustkorb aufgebrochen wären.“

https://www.derstandard.de/story/2000120562609/zuckerkugeln-statt-notarzt-schweizer-arzt-behandelt-corona-kranke-mit-globuli

Kommentar:

Solche Berichte verleiten medizinische Laien regelmäßig zur Selbstbehandlung bei schweren Erkrankungen. Bisher liegen keine kontrollierten Studien vor, welche die Wirksamkeit der Homöopathie bei schweren Viruserkrankungen belegen.

Hier ist der Aufsatz von Dr. Wurster.

 

 

Signaturenlehre als Untergang der Homöopathie

Wikipedia fasst die Siganturenlehre wie folgt zusammen:

Die Signaturenlehre beruht auf der Grundannahme, dass sämtliche Erscheinungen und Wesen miteinander in Beziehung stehen. Sie bilden quer zu der Einteilung in Gattungen und Arten Verwandtschaftssysteme mit gleichartigen Eigenschaften. Etwas modifiziert, aber mit gleichen Folgerungen, bestand die Signaturenlehre unter den Vorzeichen des Christentums: Die Welt war von Gott vollkommen und auf den Menschen hin geschaffen. Die Signaturen waren somit auch Werk dieses Schöpfers. Dem Menschen kam es zu, diese Zeichen zu erkennen und richtig zu deuten.

Als Signaturen gelten unter anderem: Geruch, Geschmack, Farbe, Gestalt, Struktur, Beschaffenheit, Standort, Wachstumsphase und Lebensdauer. Diese werden verschiedenen Kategorien wie Elementen, Planeten oder Eigenschaften zugeordnet. Demnach hat eine bitter schmeckende Pflanze eine Beziehung zum Element Feuer, das mit der Sonne in Verwandtschaft steht und – unter anderem – Umwandlung und Anregung von Stoffwechselprozessen bewirkt.

Die Signaturenlehre ist nicht nur in Europa bekannt. In der chinesischen und auch der ayurvedischen Medizin existieren ausgearbeitete Systeme der Zuordnungen nach Signaturen. So werden etwa in der chinesischen Medizin Geschmack, Geruch, Farbe, Tages- und Jahreszeiten, Elemente, Organe, Sinnesorgane und Körperteile unter anderem zu einem diagnostischen Konzept verbunden. Dieses ermöglicht bei eindeutigen Krankheiten die Auswahl passender Heilmittel, die in einem ebenfalls komplexen Zuordnungsschema erfasst sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Signaturenlehre

Kommentar:

Bezeichnenderweise ist auf der Webseite von Jan Scholten keinerlei Hinweis auf die Signaturenlehre gegen Hahnemann zu finden. Derartige Theorien könnten potentielle Homöopathie Patienten von einer Behandlung bei ihm abhalten.

Stattdessen werden diese abstrusen Theorien in seinen Werken ausgiebig dargestellt.

Ein Überblick ist auf dieser Website zu finden:

https://www.naturmed.de/buch-autor/jan-scholten/

Dort werden diverse Systeme vorgestellt, wie die homöopathischen Mittel angeblich untereinander in ihrer Heilwirkung in Beziehung stehen. Das Periodensystem der Elemente hat er zuerst missbraucht, um angebliche Beziehungen der homöopathischen Mittel untereinander in ihrer Symptomatik für die Homöopathie zu erschließen.

Mit derartigen Ansätzen widerspricht er eindeutig Hahnemann. Letzterer hat von Beginn an gefordert, dass jedes neue homöopathische Mittel zuerst im Versuch am Gesunden zu prüfen ist und nicht durch Einordnung einiger Elemente in das Periodensystem auf andere zu schließen sei. Die katastrophalen Behandlungsmisserfolge von Frau Grams, als Schülerin von Jan Scholten, beweisen, dass ein derartiger Ansatz basierend auf der Signaturenlehre auch nach acht Jahren Ausbildung zum Scheitern verurteilt ist. Selbst hundert Jahre Ausbildung in Unfug wird keine Ergebnisse bringen.

Die Bilder des Herrn Scholten sehen jedoch schön bunt aus und die dahinter stehende Logik überzeugt homöopathischen Laien voll und ganz, nur nicht die Anhänger der Hahnemannschen Homöopathie oder Vertreter der Schulmedizin.

Kommentar Frau Grams

Grundsätzlich in Frage zu stellen ist bereits die Auffassung, ein homöopathisches Mittel hätte eine „Heilwirkung.“ Tatsächlich machen alle homöopathischen Mittel krank, die Heilwirkung ist die Reaktion der Lebenskraft auf die toxische Wirkung des homöpathischen Mittels. Darüber hinaus erzeugen die homöopathischen Mittel keine „Symptome“ im Sinne der Pharmakologie, sondern eine Verstimmung der Lebenskraft, die sich mitunter in Symptomen äußert, die ihrerseits von der Lebenskraft abhängen. Ein Schema, mit dem diese komplexen Zusammenhänge auf einfache Weise zusammen geführt werden können ist durch die Unberechenbarkeit der Lebenskraft nicht möglich. Allenfalls kann auf grund von häufig auftretenden Symptomen vermutet werden, welches Mittel geeigent sein könnte bestimmte Verstimmungen der Lebenskraft nach dem Simileprinzip zu einer Gegenreaktion anzuregen.

Bei Rückgriff auf die Signaturenlehre in der homöopathischen Praxis versagen jedoch alle Ansätze des Herrn Scholten, welche er bisher vorgestellt hat, genauso wie die Ansätze des Herr Sankaran.

Eine aussagekräftige Doppelblindstudie zu diesen Theorien wurde niemals vorgestellt.

Noch verrückter wird das Ganze durch einige „Heiler“, die mit Hilfe des Pendelns meinen homöpathische Mittel zu bestimmen. Auch so werden niemals heilkräftige Mittel gefunden.

Das Argument dieser Vertreter lautet regelmäßig: Ich fühle mich mit dieser Pendelbehandlung aber besser.

Gegen das Besserfühlen ist nichts einzuwenden, nur hat es nichts mit Gesundheit zu tun. Auch schwer kranke Patienten fühlen sich durch Scharlatanerie besser. Als Ärzte wollen wir jedoch keine Wellness in der Oase bieten, sondern Gesundheit. Und diese wird durch Scharlatanerie nicht hergestellt, sondern nur durch intensive und langwierige Arbeit mit dem Patienten ohne Pendel und Voodoozauber und auch ohne Heilungsversprechen.

Diese ganzen Theorien wurden bereits vor 20 Jahren von zahlreichen ärztlichen Homöopathen in Deutschland verworfen. Sie halten sich erstaunlicherweise jedoch bis heute hartnäckig.

Die logische Konsequenz aus solche abstrusen Theorien ist das Verbot der angeblichen Homöopathie, wie es langsam durch die Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie durch die Ärztekammern einiger Bundes-Länder inzwischen angefangen hat. Dabei wird von den Schulmedizinern verständlicher weise nicht lediglich die Scharlatanerie der Signaturenlehre in der Anmaßung von Homöopathie untersagt, sondern auch die klassische Homöopathie nach Hahnemann. Der Unterschied ist diesen Ärzten nicht einmal bekannt.

Weiteres Beispiel: Sehgal-Methode

Hier wirbt der DZVHÄ für :

Die Methode

Das Besondere der von Dr. M.-L. Sehgal entwickelten Richtung in der Homöopathie ist die Konzentration auf den während der Krankheit veränderten Geist/Gemütszustand. Nur dieser wird zur Arzneimittelwahl herangezogen! Dr. Sehgal entdeckte anhand von chronischen Malariafällen das sich die Totalität des Falles im gegenwärtigen Gemütszustand des Patienten ausdrückt. Der Patient gibt diesen – während er seine Beschwerden berichtet – unbewusst und ohne Absicht preis. Dabei ist die Art und Weise wie er seine Beschwerden beschreibt, seine Wortwahl, sein Tonfall, seine Mimik und Gestik, von entscheidender Bedeutung. Es erfordert scharfe Augen und Ohren vom Therapeuten diese kleinen, aber für die Arzneimittelfindung ausschlaggebenden Veränderungen wahrzunehmen, und in die entsprechenden Rubriken des Geist-Gemüt-Kapitels umzusetzen.

Auch die alleinige Berücksichtigung der Gemütssymptome widerspricht Hahnemann. Er hat stets alle Symptome berücksichtigt.

Die Erfahrung zeigt sogar das Gegenteil: Die Konzentration alleine auf die Gemütssymptome verunmöglicht sogar oft die Bestimmung des heilkräftigen Mittels.

Dafür werden ordentliche Gebühren kassiert:

Teilnehmergebühr Nichtmitglieder: 420

Teilnehmergebühr DZVhÄ-Mitglieder: 420

Das Geld hätten die Teilnehmer besser in die kostenlose Behandlung von mittellosen MItgliedern unserer Gesellschaft inverstiert und damit ein Zeichen der Barmherzigkeit gesetzt. Auch hier verdient der DZVHÄ mit an einer angeblichen Fortbildung in selbsternannter Homöopathie gegen Hahnemann, nur unter einem anderen Namen, diesmal Sehgal. Bezeichnender Weise stammt er wie einige andere Vertreter der Signaturenlehre aus Indien und ist der Deutschen Sprache nicht soweit mächtig, dass er Hahnemann im etwas älteren Sprachstil richtig interpretieren könnte. Seine Schüler offenbar auch nicht.  Von Ärzten der Gegenwart dürfen wir jedoch erwarten, dass sie Hahnemann verstehen und ins Neudeutsche richtig übersetzen können sollten. Das ist leider oft genug nicht der Fall. Ich empfehle deshalb jedem Homöopathieschüler zuerst Hahnemanns Organons 6. Afulage nicht nur zu lesen, sondern auswendig zu lernen. Wer das richtig verstanden hat, kann mit homöopathischen Selbstversuchen anfangen um die Mittelwirkung an sich selbst zu erproben. Auf diese weise können wir Homöopathie verstehen lernen.

Philosophische Diskurse über die Unmöglichkeit des Heilens mit Homöpathie durch die Kritiker sind intellektuelle Hochmut und zeugen von Unwissenheit. Diese Leute haben Hahenmann weder verstanden noch in der Praxis umgesetzt. Wissenschaft sieht anders aus, als diese Leute vorgeben.

Homöopathiebetrug bei den angeblich „neuen“ Homöopathen

Herr Vithoulkas formuliert den Homöopathiebetrug einiger Kolleg(inen) wie folgt:

“Other ideas followed that only fanatics of a religious sect could adopt: like “homeopathy can cure everything even all forms of cancer or AIDS” [ 22 ] or even worse “potentise musical tunes, [ 23 ] or the light of Venus or the moon [ 24 ] and give it as a remedy!” Then some homeopaths, misled by such ideas, claim to have found a cure for AIDS like a musical tune played by a CD ‘Healing Downloads are a form of holistic self-healing based upon resonance for a wide range of illnesses and diseases. They are based on a breakthrough that came about while applying a neglected part of homeopathy to the treatment of AIDS and Malaria in Africa. We discovered a new way of healing based on time-tested homeopathic principles and practices but with a new form of delivery.’[ 25 ] And they call such nonsense classical homeopathy!

With all these irrational and arbitrary “new ideas” the “modern teachers” are defaming homeopathy and demolishing the corner stones that constitute its scientific edifice. So it is not without reason that scientists reacted badly, that the media launched a war against homeopathy and the opponents of homeopathy are at this moment celebrating.”

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1016/j.homp.2008.02.004

Übersetzung:

Andere sind Ideen gefolgt, die  nur Fanatiker einer religiösen Sekte verkünden können,

Beispielsweise: “Homöopathie kann alles sogar alle Formen des Krebses oder Aids heilen” [22] oder noch schlimmer:  “potentizierte Musikmelodien, [23] oder das Licht der Venus oder des Mondes [24] heilen und man kann es als ein Heilmittel geben!” Dann behaupten einige Homöopathen, die durch solche Ideen verführt sind, gefunden zu haben, dass ein Heilmittel für Aids sei eine Musikmelodie, die durch eine CD ‚Heildownloads gespielt wurde, eine Form der holistischen Selbstheilung darstellen würde, die auf einer Übereinstimmung einer breite Reihe von Verstimmungen und Krankheiten gestützt ist. Sie (diese anmaßenden Behauptungen, Anm. d. Übers.)) würden auf einem Durchbruch beruhen, der geschehen ist, während er (der angeblich bessere Homöopath, Anm. d. Übers.) einen unbekannten Teil der Homöopathie zur Behandlung des Aids und Sumpffiebers in Afrika angewandt hätte. Wir (die selbsternannten Homöopathie-Verleugner, Anm. d. Übers.) hätten eine neue Weise entdeckt zu heilen, gestützt auf altbewährten homöopathischen Grundsätzen und Methoden, aber mit einer neuen Form der Anwendung.‘ [25](die natürlich nichts mit Hahnemann gemeinsamt hat, Anm. d. Übers.).

Und sie nennen solchen Unfug klassische Homöopathie!

Mit allen diesen vernunftwidrigen und willkürlichen “neuen Ideen” verleumden die “modernen Lehrer” Homöopathie und zerstören die Ecksteine, die ein wissenschaftliches Gebäude (nach Hahnemann, nicht etwa der Schulmedizin, Anm. d. Übers.) begründen.

So ist es nicht ohne Grund, dass Wissenschaftler entsetzt reagieren, dass die Medien einen Krieg gegen die Homöopathie angefangen haben und die Gegner der Homöopathie gegenwärtig feiern.

Kommentar:

Diese Einschätzung der Signaturlehre durch Herrn Vithoulkas sollte vor jedem Vortrag der Schüler des Herrn Scholten und Sankaran vorab vermittelt werden.

Leider ist Frau Grams acht Jahre lang auf solch einen Homöopathie-Betrug herein gefallen.

Der DZVHA hat diesen Homöoaphtiebetrug jahrelang unterstützt, indem direkt Herr Scholten eingeladen wurde und für Weiterbildungskurse nach Scholten und Sankaran Kurse mit erheblichen Kursgebühren erhoben wurden. Der DZVHÄ hat mitverdient am Betrug und sich nie distanziert.

Die neue Jahrestagung enthält zwar keine von diesen Behauptungen, dafür wird jedoch von einer Synergie der Homöpathie mit der Schulmedizin gesprochen, die es nach Hahnemann ebenfalls kaum geben kann, wenn man seine Lehre ernst nimmt. Das ist der nächste untaugliche Versuch die Homöpathie nach Hahnemann zu verleugenen.

Wenn die Homöpathie in Deutschland eine Zukunft haben will, müssen wir konsequent die Erkenntnisse Hahnemanns anwenden und das setzt voraus, sie zuerst zu verstehen. Dass Hahnemann offenbar selbst von vielen Homöopathen nicht verstanden ist, sieht man an Kampfbegriffen wie „Synergie mit Schulmedizin auf dem diesjährigen Homöopathiekongress.“ Davon war bei Hahnemann nie die Rede. Im Gegenteil, er hat sich stets vom Contraiusprinzip der Schulmedizin abgesetzt und darauf hingewiesen, dass auf dieser Basis keine Heilung von Krankheiten möglich sei, was bis heute für chronische Krankheiten im Allgemeinen weiterhin gelten dürfte.

Erst mit der Integration der Quantenphysik in die Hahnemannschen Beobachtungen und Anweisungen kann von einer Weiterentwicklung gesprochen werden, ohne die Substanz zu vernichten. Dazu bemühe ich mich seit vielen Jahren Beiträge zu liefern. Die oben kritisierte Pseudohomöopathie hat nicht mal etwas mit Homöopathie zu tun, noch ist sie als Weiterentwicklung anzusehen, sondern ausschließlich als Scharlatanerie, die keinerlei Heilung, aber viel Unheil anrichtet.

Eine Weiterentwicklung bedarf die Hahnemannsche Homöpathie als geschlossenes Erkentnisgebäude nicht, allenfalls der theoretische Überbau, der für die praktische Anwendung jedoch keine Rolle spielt, allerdings Hahnemanns Theorie besser verstehen läßt.

Hahnemanns Homöpathie hat jedenfalls weder etwas mit geistiger Fernwirkung (Geistheilung) zu tun, noch ist sie weiter  zu entwickeln, noch ist sie in Schulmedizin zu integrieren, noch ist sie selbst bei sachgemäßer Anwendung ungefährlich und beruht auch nicht auf Einbildung (Placeboeffekt).

Das alles sind falsche Ansätze. Wer diese Grundsätze nicht verstanden hat, sollte sich niemals als Homöopath bezeichnen, sondern ehrlicher weise als Schulmediziner und Diener der Pharmakologie, wie wir sie im Studium gelernt haben.

Was macht die Homöopathie dann wirklich?

Sie wirkt auf quantenphysikalischer Ebene auf das Nervensystem des Organismus ein und verstimmt die Lebenskraft.

Dabei nutzt sie die körpereigene Regulation über das second messengersystem, welche für die Regulation der Lebenskraft zuständig ist.

Das erfolgt ausschließlich über das Berühren der Nervenenden mit dem potenzierten homöopathischen Mittel. Dabei wird die Information und nicht etwa ein Stoff aus dem homöopathischen Mittel übertragen.

Ohne diese Übertragung gibt es keine Homöopathie.

Wer nicht verstanden hat, was die Lebenskraft ist, der sollte diesen Blog von Anfang an studieren.

Da hier wieder einige meinen meine Qualifikation in Frage stellen zu wollen, mache ich darauf aufmerksam, dass ich seit 34 Jahren klassische Homöopathie nach Hahnemann gelernt und mit Erfolg praktiziere, wie bei uns üblich selbstverständlich auch neben Schulmedizin.  Vithoulkas war einer der Lehrer, die 1986 in Berlin zu Ausbildung herangezogen wurden.

Meine eigene Buchempfehlung:

Wissenschaftliche Homöopathie, Lothar Brunke

Es Weihnachtet sehr bei Herrn Sloterdijk

Die NZZ schreibt „Über Peter Sloterdijks neue Theopoetik:“

„Das Buch endet mit einem Plädoyer, nicht für die Abschaffung, sondern für die «überraschende, erhebende, skandalöse Nutzlosigkeit» der Religion in der säkularen Gesellschaft. «Was von den historischen Religionen bleibt, sind Schriften, Gesten, Klangwelten, die noch den einzelnen unserer Tage gelegentlich helfen, sich mit aufgehobenen Formeln auf die Verlegenheit ihres einzigartigen Daseins zu beziehen. Das Übrige ist Anhänglichkeit, begleitet vom Verlangen nach Teilhabe.»

„Dieser schlechthin perfekten Formel ist nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht, dass ein Bewusstseinszustand, der solch ein Buch hervorbringen kann – so heiter gelassen, so freundlich gegenüber Gemütsverfassungen, die er als überwunden erkennt –, vielleicht wirklich das letzte Stadium auf dem langen Weg der Aufklärung ist: nicht die Bekämpfung der Religion, wie sie Voltaire und Diderot noch vorschweben musste, sondern deren spöttische, fröhliche Wertschätzung als faszinierendes Relikt. Erst wenn so etwas möglich ist, ist Gott wirklich tot. Und bei Gott, das wäre keine schlechte Nachricht.“

https://www.nzz.ch/feuilleton/sloterdijk-setzt-einen-heiteren-schlusspunkt-hinter-die-religion-ld.1592210

Kommentar:

Herr Sloterdijk findet es völlig unerklärlich, dass an Universitäten theologische Fakultäten existieren.

„Warum dann nicht auch Alchemie, Drachenkunde oder Astrologie…?“

Die Frage finde ich gut. Sie ist jedoch sehr einfach zu beantworten:

Alchimie gibt es weltweit als unter dem Namen Pharmakologie und moderne wissenschaftliche Medizin. Nur ist nicht jedem Philosophen deutlich, dass es sich dabei um eine moderne Form der Alchemie handelt.

Das wurde in diesem Blog jedoch schon oft genug erläutert.

Und ob es wirklich gut wäre die Theologie und über mehr als 2000-jährige Schriftgelehrsamkeit durch das Wissen eines einzelnen Philosophen zu ersetzen ist auch sehr fragwürdig.

Die Priester und Erzähler der biblischen Geschichten blicken auf 2000 Jahre Erfahrung der Menschheit mit der Sinnlosigkeit des Lebens zurück.

Als ich jung war wurde uns von unseren Lehrern erklärt, dass wir den Sinn des Lebens in einer Ideologie der Ismen-Art zu sehen hätten. Dazu boten sie uns die Ideologie des Kommunismus oder des Kapitalismus an.

Jetzt wo ich alt bin, weiß ich, dass jede Ideologie zur Sinnlosigkeit des Lebens führt.

Wenn Gott nun wirklich tot wäre, würden wir ausschließlich die Sinnlosigkeit des Lebens in Form von selbst gewählten Ideologien wählen.

Wenn wir Gott bekämpfen, so vernichten wir letztlich ausschließlich uns selbst.

Das soll natürlich nicht heißen, dass wir einen alten grauen Mann mit langem Bart oder eine alte Frau ohne Bart als neuen Gott verehren sollten.

Wir sollten auch nicht alte Männer der Philosophie oder Naturwissenschaften mit oder ohne grauen Bart als neue Götter verehren.

Wir sollten stattdessen anerkennen, dass es einen Schöpfer gibt der weit über das den menschlichen Verstand hinaus tätig wird und nicht durch menschliche Dummheit zu ersetzen ist.

Davon hat Herr Sloterdijk leider nicht ein Wort geschrieben. Das wäre für mich jedoch der Startschuss für eine Wahre Philosophie und Menschenkunde.