Konditionierung bei Angsterkrankungen

Wegen der erheblichen Bedeutung psychosomatischer Erkrankungen darauf ich noch einmal auf den folgenden Beitrag hinweisen:

„Patienten werden angehalten, irgendeine problematische Situation – ein Trauma, ein Gefühl, das ihnen Schwierigkeiten bereitet, eine körperliche Beeinträchtigung – mental zu aktivieren, im Körper zu spüren und dann 2) durch ein anderes Bild, das eine Lösung des Problems darstellt zu ersetzen. Dazu kommt meistens 3) irgend eine körperliche Verankerung durch den Therapeuten. Das bedeutet, z.B. bei der ursprünglichen Methode, dass der Therapeut irgendwelche Punkte beklopft, die als „Akupunkturpunkte“ oder „Stimulationspunkte“ intendiert sind und deren Aktivierung eine Veränderung der Energiebalance im Organismus bewirken sollen.“

http://intrag.info/aktuell/2014/09/20/quantenheilung-–-superplacebo-selbstheilung-oder-was/

Das Behandlungsmodell ist bestens für die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen geeignet, hat jedoch mit Homöopathie nichts zu tun. Die von einigen Homöopathen angewendete „Sankaranmethode“ ist nicht etwa die „bessere“ Homöopathie, sondern abgewandelte Psychotherapie, ohne dass Herrn Sankaran eine entsprechende Ausbildung auf diesem Gebiet nachweisen könnte und ohne dass er sich auf den Rückgriff zur Methoden der Psychotherapie bewusst ist. Da in der Psychotherapie Fachleute existieren, die bessere Kenntnisse haben, sollten wir die Patienten an diese Fachleute überweisen, statt mit einem untauglichen Gemisch von Homöopathie mit Psychoanalyse im Trüben zu fischen und das ganze schlimmer weise auch noch als angebliche Weiterentwicklung der Homöopathie zu verkaufen.  Das gleiche gilt für Ärzte wie Herr Becker, die ähnliche fragwürdige psychotherapeutische Ansätze versuchen in der Homöopathie als Weiterentwicklung einzubringen.

Generalisierte Angsterkrankungen treten als Folgeerscheinung von zwei Weltkriegen in Deutschland besonders häufig auf, auch oft verbunden mit Depressionen.

Der Patient kann sich die angstauslösende Situation vorstellen, stellt sich vor, er hat die Angst bereits überwunden und fühlt sich wohl in einer anderen Situation. Das wird dann körperlich bekräftigt durch einen angenehmen Reflex, wie z. B. Streichen über einen unauffälligen Punkt des Körpers. Das ganze wird im Sinne der Konditionierung mehrfach wiederholt, bis die Sicherheit vorhanden ist und fertig ist die Behandlung.

Das dauert nur wenige Wochen, woran manche Therapeuten jahrelang scheitern. Wenn das dann noch mit der geeigneten homöopathischen Behandlung kombiniert wird, können wir Ergebnisse erzielen, die anders nicht erreichbar sind.

Die Quantenfluktuation als erste Lebenskraft

Die Kraft am Anfang des Lebens fängt offenbar viel früher an, als unsere Vorfahren ahnen konnten.

Mit dem  Michelson-Morley-Experiment von 1881 wurde die Theorie des Äther angeblich wiederlegt:

„Das Michelson-Morley-Experiment war ein physikalisches Experiment, das von dem deutsch-amerikanischen Physiker Albert A. Michelson 1881 in Potsdam und in verfeinerter Form von ihm und dem amerikanischen Chemiker Edward W. Morley 1887 in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio durchgeführt wurde. [1] [2]

Das Michelson-Morley-Experiment hatte zum Ziel, die Geschwindigkeit der Erde relativ zum Lichtäther auf ihrer Bahn um die Sonne nachzuweisen, oder anders ausgedrückt, die Geschwindigkeit des Äthers relativ zur Erde („Ätherwind“). Beim Lichtäther handelte es sich um ein hypothetisches Medium, in dem sich Lichtwellen analog zu Wasserwellen und Schallwellen ausbreiten sollten. Das Experiment ergab eine obere Grenze für diese Relativgeschwindigkeit von 5-8 km/s, was zeigte, dass die „Bewegung gegen den Äther“ keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Lichts hatte, denn dieser Wert war zu klein, um mit dem gesuchten „Ätherwind“ in Verbindung gebracht zu werden. Das Michelson-Morley-Experiment zusammen mit anderen Experimenten wie dem Fizeau-Experiment oder dem Trouton-Noble-Experiment zeigte in aller Deutlichkeit die Probleme der Ätherphysik des 19. Jahrhunderts auf. Diese Problematik konnte erst durch die Spezielle Relativitätstheorie gelöst werden, in der auf ein bevorzugtes Bezugssystem wie den Äther verzichtet wird. Deswegen gilt es als eines der bedeutendsten Experimente in der Geschichte der Physik – ein „Experimentum Crucis“.[3][4]

http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

Gemessen wurde ob sich die Lichtgeschwindigkeit durch die Bewegung der Erde im angenommenen Äther entsprechend der Bewegung der Erde ändert.

Das konnte nicht nachgewiesen werden. Daraus schlussfolgert man, dass es keinen Äther als Medium für die Leitung von Lichtwellen geben kann, was uns im Physikstudium 1970 noch vermittelt wurde.

„Die Energie kann entsprechend der Heisenbergschen Unschärferelation aus dem Nichts entstehen und wieder vergehen. Das Vakuum ist entgegen aller Erwartungen lebendig und zwar durch das, was die Physiker Quantenfluktuation nennen.“

(Vgl. „Alles oder Nichts – Der Ursprung des Universums“, Minute 26,25) http://www.servustv.com/de/Medien/Alles-und-Nichts-Der-Ursprung-des-Universums2

Diese physikalische Erkenntnis legt nahe, dass Energie durchaus aus dem Nichts entstehen kann.

Die Kraft am Anfang des Lebens kann im Vakum also durchaus aus dem Nichts entstehen.

Sie verschwindet zwar in kurzer Zeit erneut im Nichts. Dennoch existiert unser Universum. Also muss es Gott irgenwann gefallen haben die Energie nicht so schnell wieder im Nichts verschwinden zu lassen, bis der heutige Mensch entstanden war. Und da die Quanten irgendwann erneut im Nichts verschwinden, müssen wir davon ausgehen, dass wir unabhängig von allen physikalisch unbewiesenen Theorien genauso wie wir aus dem Nichts kamen dorthin zurück kehren werden.

Die Quantenfluktuation ist folgerichtig offenbar die erste Form der Lebenskraft.