Thora mit Verstand

Die NZZ schreibt:

„Auch Gott schützt nicht vor Viren: Warum die Corona-Pandemie gläubige Menschen härter trifft als andere“

Der Autor konstruiert einen Zusammenhang zwischen Gott und dem Virus.

Dabei soll nicht bestritten werden, dass ein solcher Zusammenhang existiert.

Er ist jedoch nicht auf einen einfachen folgerichtigen direkten Eingriff Gottes in die Welt anzusehen.

Wie wir aus der Bibel lernen, erfolgt Gottes Wirken über die Evolution.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde …

Und er erschafft weiterhin Himmel und Erde.

Zu diesem Wirken gehören von Anfang an auch Viren, die nicht lediglich eine zerstörerische Aufgabe sondern auch eine göttliche Schöpfungsaufgabe haben.

Das Prinzip Evolution besteht aus dem Überleben des anpassungsfähigeren und leistungsfähigeren Organismus.

Anders formuliert heißt das: Der Stärkere lebt vom Schwächeren und der Schwächeren geht arbeiten.

Daraus machen die Kommunisten: Es gibt nur gleichwertige Menschen und alle gehen arbeiten.

Dass dieses Gesetz im real existierenden Kommunismus gescheitert ist, braucht hier nicht erläutert zu werden. Die Massenmorde des letzten Jahrhunderts gehen auf kommunistische Regime zurück. Offenbar gab und gibt es bei den Kommunisten weniger gleichwertige Menschen, die es zu erschießen gilt.

Nun versuchen die Kommunisten erneut das angeblich Böse zu vernichten. Diesmal ist es das Corona Virus, das nächste Mal das geistige Virus der anderweitigen Denkweise. Werden die Menschen, die sich dieser Ideologie verschließen dieses mal wieder erschossen?

Die WHO hat sich ganz in kommunistischer Manier vorgenommen alle angeblich schädlichen Viren zu vernichten, indem sie eine Impfkampagne nach der anderen fordert.

Das führt jedoch nicht zur Ausrottung aller Infektionskrankheiten, sondern lediglich zur Entstehung von immer aggressiveren und bösartigeren Infektionskrankheiten, die letzten Endes immer größere Schäden verursachen und den die so vorbehandelt Menschen mit immer weniger Abwehrkraft entgegentreten, um letztlich vorzeitig zu versterben.

Das Einsperren der anders Denkenden wurde bereits angekündigt, wann erfolgt das Erschießen aus diesen Gründen?

Der Autor der NZZ schreibt:

„Weltweit sind vom Coronavirus besonders diejenigen hart betroffen, die sich strikt an die religiösen Gebote halten und sich trotz der Pandemie weiter regelmäßig zum gemeinschaftlichen Gottesdienst in die Kirche, die Synagoge oder die Moschee begeben. Die Fakten sind gnadenlos: Gerade da, wo Gottesdienste in überfüllten Synagogen oder Moscheen stattfinden und Menschen dicht gedrängt beten, wo also wirklich jeder «Gott einlässt», werden überproportional viele Personen infiziert. 40 bis 50 Prozent aller in Israel während der letzten Wochen Infizierten sind orthodoxe Juden. Vergleichbare Horrorzahlen kennen wir als Folge überfüllter Kirchen und Moscheen.“

Mit diesen Ausführungen unterstellt der Autor eine Mitschuld Gottes an der Ausbreitung des Corona Virus.

Das Coronavirus verhält sich aggressiver als ein normales Grippevirus.

Es ist zu bezweifeln, dass ein Gott oder eine Religion im hergebrachten Sinne Auswirkungen auf die Virusverbreitung hat.

Stattdessen hat der Umgang mit Strategien und Vermeidung von akuten Infektionskrankheiten in der Kindheit und dem weiteren Leben erheblichen Einfluss auf die Ausbreitung chronischer Krankheiten.

Wir dürfen davon ausgehen, dass Coronaviren Bestandteil unseres normalen Lebens sind und gelegentlich zu Krankheitserscheinungen führen.

Wenn wir bereits in der Kindheit und im Laufe des weiteren Lebens mit Coronaviren in Kontakt gekommen sind dürfen wir davon ausgehen, dass wir eine gewisse Kreuzresistenz entwickelt haben, die uns vor schweren Verläufen der Infektion schützt.

Wer alle Infektionskrankheiten bekämpfen will wird eine immer größere Anfälligkeit für neue Krankheitserreger entwickeln.

Vor diesem Hintergrund ergibt die Aussage plötzlich einen Sinn:

„Epidemiologisch setzte der greise Rabbi damit Zehntausende dem Corona-Risiko aus. Theologisch wurde er von seinen Jüngern gefeiert. Brav wiederholten sie vor den Kameras und Mikrofonen der Weltmedien: «Die Thora schützt und rettet» oder «Wer braucht ein Beatmungsgerät, wenn es die Thora gibt?“.

Anders formuliert würde man sagen: Wer von Beginn des Lebens auf die Selbstheilungskräfte des Organismus setzt wird sich keinen Vermeidungsstrategien aussetzten, sofern dies nicht unbedingt erforderlich sind.

Die bisher bekannten Statistiken zu Corona Virusinfektionen zeigen, dass das Virus ab einer Altersgruppe des fünften Lebensjahrzehnts und für chronisch Kranke kritisch werden könnte.

Es dürfte also wenig gerechtfertigt sein die gesamte Weltwirtschaft stillzulegen, wenn es ausreichend ist diese Risikogruppen zu schützen.

Thora schützt und rettet denjenigen, der seinen Verstand sachgemäß eingesetzt und keinen Unfug treibt. Das ist das Gegenteil von dem, was gegenwärtig der Fall ist.

Auch Herr Scobel hat einen wenig geglückten Vergleich mit dem dritten Reich gestartet:

Scobel Beitrag

Er führt  aus, dass es fürchterliche Dummheit gibt, die allen schadet, auch den Dummen selbst.

Nur woran wir erkennen, wer die Dummen sein sollen, diese Erklärung bleibt er uns leider schuldig. Ich fürchte, er hält die Falschen für die Dummen und die gute Antwort bleibt aus. Und ideologische Ausgrenzung ist bereits der Beginn der Vernichtung des angeblichen Gegners, auch wenn er aus der Sicht von Herrn Scobel einfach dumm ist und sich und andere schadet. Ob das auf lange Sicht der Fall ist wird in der Schulmedizin nicht mal ansatzweise untersucht, wenn hier zur Virusbekämpfung der Zusammenbruch der Weltwirtschaft als Therapie verordnet wird.

Es sei noch ein irdischer Spruch gestattet:

Bodo Schäfer „Der Versuch den Himmel auf Erden zu schaffen, endet stets mit der Hölle.“

Frei übersetzt heißt das: Der Versuch alle Krankheiten auszurotten endet stets mit einem kurzen und kranken Leben.

Oder entgegen Goethe: Wer sich bemüht das „Gute“ zu schaffen, bewirkt stets das Gegenteil.

[Ich bin] ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...

Und damit sind wir bei Hahnemann und dem Simileprinzip mit der Erkenntnis, dass Krankheiten nur durch ähnliche Krankheiten geheilt werden können, also durch homöopathische Mittel, die nach diesem Prinzip ausgesucht wurden. Davon ist die heutige Schulmedizin weit entfernt. Bisher wurden nicht einmal homöopathische Behandlungsansätze in Studien gefördert um deren Wirksamkeit durch erfahrene ärztliche Homöopathen zu überprüfen.

Jesus in Indien und Esoterik der Kirchen

Hier ist ein N24 Beitrag zu Jesus in Indien:

Jesus in Indien?

Das Thema Jesus in Indien wird seit Jahren diskutiert. Einerseits haben die Inder möglicherweise ein Interesse Jesus für sich zu vereinnahmen und behaupten deshalb er sei in Kaschmir gestorben.

Andererseits haben christlich religiöse Kreise ein Interesse bestehende Lehrmeinungen nicht anzutasten.

Es spricht jedoch einiges dafür, dass die im Film Beitrag vertretene Auffassung, Jesus könnte in Kaschmir begraben sein, der historischen Realität entspricht.

Dann wären alle Auferweckungsfantasien, wie sie besonders im Johannesevangelium in dogmatischer Weise vertreten werden, als reine Esoterik einzusehen. In der Zeit wo sich die christliche Religion selbst zerstört, indem sie meint einen politischen Auftrag erfüllen zu wollen, wäre die Klärung dieser historischen Fragen von besonderem Interesse.

Ein schlechtes Beispiel von Einmischung der dafür bekannten Vertreterin der evangelischen Luthermeinung mit kommunistischen Tendenzen ist hier wiedergegeben: Käßmanns versuchte Wahleinmischung

Wenn Jesus zwar körperlich auferstanden sein sollte, jedoch danach nach Indien ausgewandert ist, um seinen staatlichen Mördern zu entgehen, dann hätte die Lehre von der himmlischen Auferweckung Jesu keinen Bestand und Theologen wie Frau Käßmann würden kein auf Jesus zurück gehendes Mandat beanspruchen können. Jesus hat sich nicht in politische Fragen eingemischt, ein entsprechendes Mandat hat demzufolge kein Vertreter einer christlichen Religion, also auch nicht Frau Käßmann.

Krebs in der Verkennung durch Schulmedizin

Das Deutsche Ärzteblatt bringt eine Reihe von Beiträgen zu den angeblichen Fortschritten der Krebsbehandlung:

https://epaper.aerzteblatt.de/collection/de.aerzteblatt.perspektiven.y2020.i26-1275

Wer sich diese Beiträge ansieht, stellt schnell fest, dass sich der Fortschritt in der Krebsbehandlung um eine monatelange Verlängerung des Lebens handelt, die mit Verlust von Lebensqualität oft kompensiert werden muss.

Aus alternativmedizinischer Sicht ist ein derartiger Herangehensweise unangemessen.

Es kann bei der Krebsbehandlung nicht darum gehen das Leben um einige wenige Monate zu verlängern auf Kosten möglicherweise von Verlust der Lebensqualität.

Zielstellung einer Krebsbehandlung muss es von vornherein sein den Ausbruch eines Krebses vorbeugend zu behandeln, den Ausbruch zu verhindern und sofern das nicht möglich ist mit möglichst minimalem Eingriff die Lebensqualität und die Lebensspanne dennoch zu verlängern.

Diesen Anforderungen werden die Beiträge in der deutschen Ärztezeitung in keiner Weise gerecht.

Aus diesem Grunde möchte ich die alternativmedizinische Sicht gegenüberstellen:

  • Zuerst muss sich der Arzt darüber im Klaren sein worauf er sich einlässt, wenn er sich mit Krebs beschäftigt oder diesen behandelt. Aus dieser Sicht ist Krebs keinesfalls ein vom Himmel herabfallendes Unglück welches völlig unvorhersehbar das Einzelindividuum trifft, sondern ein mit der Evolution verbundenes Lebensbeendigungsprogramm, welches letztendlich der Aufrechterhaltung der Art und der Evolution dient.
  • Als nächstes muss sich der Arzt darüber im Klaren sein, dass Krebs im Sinne von Hahnemanns chronischen Krankheiten eine chronische Krankheit darstellt, oder im Sinne der neueren Erkenntnisse der letzten zehn Jahre der Biologen ein Lebensbeendigungsprogramm, welches genetisch bereits vorprogrammiert ist.
  • Dann wissen wir auch, dass wir in genetische Programme nur mit großer Schwierigkeit eingreifen können. Hahnemann hat bei den chronischen Krankheiten bereits aufgezeigt wie Lebensbeendigungsprogramme sachgemäß auf quantenphysikalischer Ebene zu behandeln sind.
  • Wie diese Vorgänge molekularbiologische einzuordnen sind ist in den letzten Jahren gut erforscht worden, hat jedoch bisher keinen Eingang in die Krebsforschung gefunden.
  • Dazu gehört die Methylierung der DNA in Abhängigkeit der Alterung. Dieser Vorgang schaltet nach und nach im Laufe des Älterwerdens die Regulationsfähigkeit der Gene zunehmend ab und bewirkt eine Abnahme der Anpassungsfähigkeit des Organismus sowohl an die Umwelt als auch an Bakterien und Viren.
  • Ein weiterer Nebeneffekt der Methylierung besteht in der Abnahme der Quantensynchronisation der einzelnen Zellen des Organismus sowie des Abwehrsystems.
  • Der Organismus ist dadurch nicht mehr ausreichend in der Lage gealterte und veränderte Zellen zu erkennen und mithilfe des Abwehrsystems auszusondern. Der Organismus verliert seine Integrität und neigt dadurch zu Tumor und Krebsentstehung oder sonstigen chronischen Krnakheiten.
  • Wenn wir diese Vorgänge stoppen und rückgängig machen wollen, müssen wir demzufolge die Quantensynchronisation im Organismus wieder herstellen. Das erfolgt jedoch nicht durch Chemotherapie, sondern durch Schwächung der gealterten Zellen und Aktivierung der Quantensynchronisation der noch gesunden Zellen.
  • Zur Quantensynchronisation wurden in diesem Blog regelmäßig Beiträge veröffentlicht, auf die ich verweise.

Der Hexenwahn der Pharmakologie

Spectrum beschreibt:

„Der Hexenwahn, der noch größere Angst als die entsetzlichen Seuchen jener Zeit verbreitete, war nicht das Ergebnis einer kollektiven Manie, sondern eine von Gelehrten propagierte Theorie. Und anders als oftmals gedacht, waren Hexenverfolgungen nicht ein Produkt des vermeintlich finsteren Mittelalters, sondern eines der Frühen Neuzeit, in der es zwischen dem Ende des 15. Jahrhundert bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts immer wieder zu Verfolgungswellen kam.

In dieser blutrünstigen Hetzschrift führte der fanatische Mönch akribisch aus, welchen Schaden die verhexten Frauen in der Welt anrichten: Ihre Geschlechtsgenossinnen machten sie unfruchtbar, die Männer impotent. Obendrein vernichteten sie durch Wetterzauber die Ernten der Bauern.

(es) gab durchaus auch andere Gründe für Verfolgungen. Bei Studien einer Vielzahl von Prozessakten haben Gelehrte, wie der amerikanische Historiker Brian P. Levack, etwa politische und wirtschaftliche Interessen ausgemacht, die vielerorts zu Denunziationen führten – gegen Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, ja sogar in der eigenen Familie. Missgunst, Ressentiments und Habgier waren nicht selten Motive, um unschuldige Mitbürger oder Verwandte anzuschwärzen.

Nicht selten stellte sich die Hexenverfolgung auch als gutes Geschäft heraus, fiel doch das gesamte Vermögen der wegen Hexerei Verurteilten an die weltliche und kirchliche Obrigkeit, …“

Kommentar:

Der bekannteste Hexenjäger der Homöopathie ist Herr Edzard Ernst.

Die Apothekerzeitung behauptet dazu:

„Edzard Ernst ist emeritierter Professor für Alternativmedizin der University Exeter in England. Während er als junger Arzt selbst homöopathisch behandelte, führte er später Forschungsarbeiten zum Thema durch, wobei er an die Homöopathie die Regeln und Ansprüche der evidenzbasierten Medizin stellte.“

Leider ist Herr Ernst den Anhängern der Homöopathie bis heute den Nachweis schuldig geblieben, dass er überhaupt auf dem Gebiet der Alternativmedizin ausgebildet wurde und die Schriften von Hahnemann gelesen und verstanden hat.

Das äußert sich bereits in der dogmatisch wiedergegebenen Behauptung, wo kein Wirkstoff ist, könne nichts wirken, was eine Krankheit heilen oder bessern könnte.

Dazu verweise ich auf den vorangehenden Beitrag und 10 Jahre Arbeit im Blog.

Auch die Dämonisierung der Anhänger der Homöopathie betreibt Herr Ernst genauso wie die Inquisition im Mittelalter, indem er behauptet, Homöopathie nütze zwar nicht, könne aber durch Unterlassen der richtigen Behandlung durchaus schaden.

Wer Hahnemann vermutlich weder gelesen noch verstanden hat sollte sich nicht zum neuzeutlichen Hexenjäger gegen die Homöopathie aufschwingen.

Auch interessant:

http://quantenhomöopathie.de/2014/05/17/theorie-second-m…sus-geistheilung/

 

 

Der Abbruch der Quantensynchronisation

Aus dem Mäuse Kirschblütenversuch wissen wir, dass im Organismus eine universelle Quantensynchronisation stattfindet.

Wie diese Quantensynchronisation im Einzelnen stattfindet, ist bisher nicht erforscht. Es ist zu vermuten, dass entweder spezielle im Blut zirkulierende Eiweiße oder Lymphozyten diese Aufgabe übernehmen.

Die Aufgabe der Quantensynchronisation besteht darin, jeder einzelnen Körperzelle eine spezifische Funktion im Organismus zuzuweisen und mit dem Gesamtorganismus zu synchronisieren.

Durch die Forschung der amerikanischen Wissenschaftler in Los Angeles wissen wir, dass im Laufe des Älterwerdens die Stammzellen DNA methyliert wird und damit an Regulationsfähigkeit eingebüßt. Die dort gemachten Versuche zeigten, dass dieser Vorgang rückgängig gemacht werden kann. Damit ist der erste Schritt für eine Verlängerung des Lebens möglich geworden.

Der genauso wichtige Schritt ist in der Aufrechterhaltung der Quantensynchronisation aller Körperzellen zu sehen.

Durch die Methylierung der Stammzellen nimmt deren Synchronisationsfähigkeit im Laufe des Älterwerdens ab. Damit ist der Weg für chronische Alterskrankheiten eröffnet.

Aus diesen Überlegungen lässt sich ableiten, wie chronische Krankheiten generell zu behandeln seien sollten, um deren Ursache zu erfassen und nicht Symptomdoctorei zu betreiben.

Das erfolgt zuerst durch Demethylierung der Stammzellen und Wiederherstellen der Quantensynchronisation. Diese Erkenntnis ist bisher in der ärztlichen Behandlungspraxis nicht angekommen.

Die dafür bisher vorliegenden Erkenntnisse sind jedoch äußerst aussichtsreich.

Wir haben Grund zu der Annahme mit diesen Methoden sowohl chronische Krankheiten, als auch Krebs, als auch Altersgebrechlichkeit erfolgreich zurückzudrängen.

Das Masernvirus zerstört angeblich das Immungedächtnis

Die NZZ berichtet:

„Wie die Studie nun zeigt, dezimiert das Masernvirus beide Zell-Populationen. Damit wird das Immunsystem unreifer und verliert über die fehlenden spezifischen Antikörper sein Gedächtnis. Gerade die langlebigen Gedächtniszellen könne nur das Masernvirus infizieren, schreibt der Amerikaner Mina auf Anfrage. Andere Erreger oder das abgeschwächte Masern-Impfvirus seien dazu nicht in der Lage, weil sie sich nicht über einen bestimmten Rezeptor Zugang zu den Zellen verschaffen könnten.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/masern-wie-das-virus-das-immungedaechtnis-zerstoert-ld.1518958

Kommentar:

Wir haben hier ein typisches Beispiel dafür wie angebliche Wissenschaft eine vorgefasste Meinung in Studien produziert.

Wissenschaftler untersuchten ob Masern langlebige Gedächtniszellen zerstören und schlussfolgern daraus das Gedächtnis für Krankheitserreger werde damit angeblich ausgelöscht.

Die hier gemachten Untersuchungen liefern keinerlei Beweis für das langfristige Immungedächtnis des Organismus.

Der erwünschte Zweck beim Leser wird jedoch erreicht: Impfungen sind nach Auffassung der Autoren gut für die Gesundheit.

Dass das Gleichgewicht zwischen Krankheitserreger und Immunsystem nicht auf ein einfaches Schema zurückzuführen ist wurde im Blog regelmäßig dargestellt und muss nicht erneut erläutert werden.

Das einfache Denken – Impfungen gut und Impfgegner schlecht – entspricht Denken welches in der Wissenschaft untauglich ist und Herrn Hahnemann in seiner Genialität nicht ansatzweise nahe kommt. Er wußte immerhin von einer Lebenskraft, welche ein Gleichgewicht zwischen Umwelt und Leben herstellt. Davon ist in dem angeblich wissenschaftlichen Beitrag leider nichts zu finden.

Der Wirkungszusammenhang:

Immungedächtnis ist nicht an einzelne Zellen des Immunsystems gebunden, sondern an körpereigene Strukturen, die bisher nicht ausreichend erforscht wurden.

Eine Verminderung der langlebigen Gedächtniszellen zerstört nicht langfristig das Immungedächtnis. Das hat mit der Immunsupression bestenfalls kurzzeitig zu tun. Welche Rolle der Thymus und seine Gedächtnisfunktion hat, wurde nicht einmal untersucht, obwohl seine Aufgabe dabei bereits erforscht wurde.

Der Verrückte im Kabinett des Künstlers

„Alle vergangenen Jahrhunderte – die Nachwelt wird es kaum glauben – begnügten sich bisher, die in ihrer Bedeutung unbekannten und in Absicht ihrer höchst wichtigen, höchst abweichenden, reinen, dynamischen Wirkung auf Menschenbefinden nie geprüften Arzneien so blindhin in Krankheiten, und zwar meist mehrere dieser unbekannten, so sehr verschiedenen Kräfte in Recepte zusammengemischt zu verordnen und dem Zufalle zu überlassen, wie es dem Kranken danach ergehen möge. So dringt ein Wahnsinniger in die Werkstatt eines Künstlers, und ergreift Hände voll, ihm unbekannter, höchst verschiedener Werkzeuge, um die dastehenden Kunstwerke, wie er wähnt, zu bearbeiten; daß sie von seiner unsinnigen Arbeit verderbt, wohl gar unwiederbringlich verderbt werden, brauche ich nicht weiter zu erinnern.(§ 119 (4) Org. 6. Aufl.)“

Es bestehen wenig Zweifel, dass sich bis heute wenig in der Einschätzung Hahnemanns gegenüber der Schulmedizin geändert hat.

Die Steuerung der Lebensvorgänge ist bis heute völlig unverstanden. Die dabei stets bemühte Schlüssel-Schloss-Theorie mag für einfache Stoffwechselvorgänge von Bedeutung sein nicht jedoch für die eigentliche Steuerung des Lebens und noch weniger für die Informationsverarbeitung des lebenden Organismus.

Solange wie die moderne Medizin mit chemischen Keulen auf das Kunstwerk des Lebens eindrischt wird diese Einschätzung Hahnemanns weiter aktuell bleiben.

Darüber täuschen auch nicht die modernen Erfolge in der Biophysik der Diagnostik und der Pharmakologie hinweg.

Hahnemann war der Erste, der erkannt hat, dass Leben nicht aus einer chemischen Reaktion besteht, die mit dem Schlüssel-Schloss-Prinzip der modernen Pharmakologie angemessen wiedergegeben werden kann sondern, dass sie auf einer Informationsverarbeitung basiert die zum damaligen Zeitpunkt physikalisch nicht erfasst werden konnte und heute ignorant von der modernen Medizin übergangen wird.

Einzelheiten dazu wurden in diesem Blog regelmäßig ausgeführt.

Wer als Arzt arbeiten möchte sollte wie ein Klaviervirtuose im 5. Lebensjahr anfangen das Kunstwerk des Lebens zu studieren, um die Tastatur des Lebens zu erkennen und beherrschen zu können.

Wie kann es sein, dass musikalisch-medizinische Laien dem schutzsuchenden Patienten zugemutet werden?

Hören und Schauen wir uns das Klavierkonzert von Tchaikovsky an.

Wer so Musik machen kann ist qualifiziert, wenn er genauso  wie die Musiker vom 5. Lebensjahr an fleißig Medizin geübt und studiert hat.

Alle anderen sind medizinische Laien, die nie das Werk von Hahnemann verstehen werden und ihn auch 200 Jahre nach seinem genialen Wirken für einen unseriösen Spinner sowie seine Erkenntnisse für Esoterik halten.

Jeder bekommt die Medizin, die er sich selbst auswählt und verdient hat.

Wer sich Geldkassierer als Arzt wählt, bekommt Geldverlust und Krankheit, aber keine langes und gesundes Leben.

Medizin ist die einzige wahre Kunst des Lebens, die erstaunlicher weise nicht bereits in der Kinderheit erlernt werden muss, aber stets mit dem göttlichen Anspruch des ewigen Lebens droht und den vorschnellen Tod herbei führt.

Wir erinnern uns an Goethes Spruch?

„Hier war die Arzenei, die Patienten starben,
Und niemand fragte: wer genas?
So haben wir mit höllischen Latwergen
In diesen Tälern, diesen Bergen
Weit schlimmer als die Pest getobt.
Ich habe selbst den Gift an Tausende gegeben:
Sie welkten hin, ich muß erleben,
Daß man die frechen Mörder lobt.“