Theorie der Alterung

Hormonwirkung im Organismus bildlich dargestellt:

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Quelle: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=895222

1 Follicle-Stimulating Hormone – FSH

2 Luteinizing Hormone – LH

3 Progesteron

4 Estrogen

5 Hypothalamus

6 Pituitary gland

7 Ovary

8 Pregnancy – hCG (Human chorionic gonadotropin)

9 Testosteron

10 Testicle

11 Incentives

12 Prolactin – PRL

Theorie der Alterung:

Die Alterung scheint nach den von mir gemachten Beobachtungen einen Regelkreis zwischen dem Gehirn und den Gonaden zu bilden.

Die Alterung ist dabei wesentlich im abgesteckten Rahmen genetisch vorgegeben.

Sie lässt sich allerdings beeinflussen. Für die Mechanismen ist der Grundsatzaufsatz von erheblicher Bedeutung. Herr Geukens hat in seinem Krebsfall vorgestellt, wie der beschriebene Patient Herzbeschwerden (APS) und Schnupfen durch die homöopathische Behandlung mit Rhus tox. verschwanden. Im Gegenzuge bekam er nach längerer Behandlung Blasenkrebs.

Dieser Zusammenhang scheint von allgemeiner Bedeutung zu sein.

Es gibt bei den Alterungsvorgängen offenbar einen Zusammenhang von Entzündungsreaktionen und Krebsvermeidung. Das ist oft assoziiert mit Angriffen gegen das Nervensystem und führ zu Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson. Ein Gleichgewicht, welches sich beim Altern in Folge der Altersvorgänge verschiebt. Die Regeneration der Stammzellen dürfte von diesem Regelkreis gesteuert sein.

Auf der Gegenseite führt eine veränderte Entzündungsreaktion oft zum Verlust der Krebsüberwachung und zum Verlust der Integrität des Organismus.

Von der Evolution ist der Zusammenhang mit den Gonaden verständlich. Lebenswichtige Informationen aus dem Gehirn werden über die Keimbahnen an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben. Deshalb ist anzunehmen, dass auch die Alterungsvorgänge aktiv über diesen Regelkreis geregelt werden.

Anmerkung: Die Ausführungen sind wie alle Gesundheitsthemen nicht zur Selbstbehandlung von Patienten gedacht oder geeignet.

Der Tod kommt heute nicht mehr mit der Sense,

sondern auf andere Weise. Er klopft rechtzeitig an und sagt uns Bescheid, wann und wie er uns holen will. Der Arzt müsste sich nur noch die Mühe machen die Sprache des Todes rechtzeitig zu lernen, um den Tod so freundlich zu empfangen, dass er freiwillig wieder geht und sich nie wieder sehen läßt.

  • Tod durch Verschleiß

Das ist der Tod des Alkoholikers oder Rauschgiftsüchtigen.

Er verschleißt seine körpereigenen Reparaturprogramme soweit, bis sie versagen.

  • Tod durch altersbedingtes Versagen der Reparaturprogramme

Das ist der angeblich natürliche Tod ab dem 80. Lebensjahr. Er lässt sich durch den Ansatz der Verjüngung der Stammzellen möglicherweise hinauszögern.

Dazu existieren beim Menschen bisher keine Daten. Die Lebensverlängerung im Mäuseversuch war mit angeblicher Lebensverlängerung von 30% nicht überzeugend.

  • Tod durch Krebs

Das ist der Verlust der Integrität des Organismus. Ich gehe davon aus, dass eine quantenmechanische Verschränkung zwischen allen Körperzellen existiert. Wir diese unterbrochen, verlieren die einzelnen Gewebe ihre Orientierung zueinander und können leicht entarten. Ursache dürfte die unzureichende Synchronisierung der Abwehrzellen und der Gewebe im Organismus sein. Das Thema ist nicht erforscht.

  •  Tod durch Unterdrückung des Abwehrsystems

Diese Todesart spielt heut eine zunehmende Rolle. Kleinste Kinder werden bereits gegen relativ harmlose Krankheiten geimpft. Jeder unbedeutende Infekt wird mit Antibiotika und fiebersenkenden Mittel bekämpft. Das führt im Ergebnis zur Zunahme chronische Erkrankungen, die alle zum vorzeitigen Tod führen. Typisch dürften jugendlicher Tumore, Nervenerkrankungen usw. sein. Dazu existieren keine aussagekräftigen Studien.

  • Tod durch Schlaganfall

Das ist der Tod durch Verlust der Reparatur der körpereigenen Gewebe, vor allem des Bindegewebes. Die Stammzellen sind nicht mehr in der Lage ausreichen funktionsfähige Zellen der Bindegeweberegeneration zu erzeugen und produzieren keine ausreichende Festigkeit des Arteriengewebes. Das führt zu Hirnblutungen und damit zum Tod.

  • Tod durch Faulheit

Das Herz wird im Laufe des Älterwerdens oftmals nicht mehr ausreichend gefordert. Es ist dann stärkeren Belastungen nicht mehr gewachsen. Wenn eine gerade emotionale Stressphase eintritt, kommt es mitunter zu Herzinfarkt und Tod.

  • Tod durch Einwirkung verschiedener Art

Das ist heute die unwahrscheinlichste Todesart.

Tod durch äußerliche Einwirkung auf die körperliche Unversehrtheit. Das ist möglich durch Gift, durch Strahlung, durch Verletzung oder sonstige Gewalt.

Schlussfolgerungen:

Die meisten Todesarten lassen sich vom Individuum beeinflussen. In Mode gekommen ist in den letzten 10 Jahren das Treiben von Freizeitsport.

Dieser schützt das Herz vor Herzschwäche, die anderen Todesarten werden dadurch nicht beeinflusst.

Für den Alternativmediziner bedeutet Gesundheit des Patienten zuerst einmal die Erforschung belastender Faktoren und deren Ausschaltung.

Je nach erblicher oder selbst verursachter Belastung können dann geeignete vorbeugende Behandlungsstrategien entwickelt werden.

Langes Leben als Kriterium der Wissenschaftlichkeit

Das Ärzteblatt führt aus:

„10.1371/journal.pgen.1005728) Varianten in vier weiteren Genen, deren Träger auf ein langes Leben hoffen dürfen.

Zwillingsstudien lassen vermuten, dass etwa 25 bis 30 Prozent der weit über 80-Jährigen ihr langes Leben den Genen verdanken. Welche dies sind, konnten die Forscher bisher nicht ermitteln –mit einer Ausnahme. Frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass bestimmte Varianten im APOE-Gen die Lebensphase eines Menschen verlängern. Das Team um Stuart Kim von der Stanford Universität in Palo Alto konnte dies jetzt bestätigen.

Auf einem Abschnitt des Chromosoms 19, auf dem sich neben dem APOE-Gen auch das TOMM40-Gen befindet, fanden die Forscher ebenfalls Genvarianten, die mit einem langen Leben assoziiert sind. Der Grund liegt vermutlich in der Vermeidung von Alzheimerkrankheit, altersbedingter Makuladegeneration, koronarer Herzkrankheit oder eines hohen Gesamtcholesterins, die durch diese Gene beeinflusst werden.“

Der Einfluss der einzelnen Gene scheint jedoch gering zu sein. Kim macht keine Angaben darüber, welchem Anteil die über 90- oder 100-Jährigen ihr langes Leben zu verdanken haben. Ein Gentest, mit dem junge Menschen ihre genetischen Chancen auf ein langes Leben ermitteln könnten, ist sicherlich nicht in Sicht.

http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=1&nid=65198&s=langes&s=leben

Gene verlängern das Leben oder verkürzen es? Was ist denn nun richtig?

Richtig ist auf alle Fälle, dass die chronischen Krankheiten einen Einfluss auf die Lebenserwartung haben. Das ist bisher nicht durch Studien untersucht.

Andernfalls könnte es passieren, dass schulmedizinische Dauermedikation als Risikofaktor für ein langes Leben erkannt werden könnte, wie das Herr Götzsche beschrieben hat.

In den vorangehenden Beiträgen habe ich analysiert, welchen Einfluss Homöopathie und Schulmedizin auf ein erhofftes langes Leben haben.

Der Einfluss erweist sich bei Schulmedizin eher als gegenteilig. Bei Homöopathie können wir von einer langfristigen Heilungsquote chronischer Krankheiten um dreißig Prozent ausgehen, was mit einer gewissen Lebensverlängerung verbunden sein dürfte.

Die Erkenntnisse der Genforschung ermöglichen bisher keine Verlängerung des Lebens. Wir wissen dafür aus den Tierversuchen, dass durch Veränderung der genetischen Programmierung eine Verkürzung oder Verlängerung des Lebens möglich ist.

Diese Versuche können am Menschen nicht durchgeführt werden.

Es bleibt deshalb nur der Weg über die Heilung chronischer Krankheiten das Leben zu verlängern.

Für diesen Weg hat bereits Hahnemann die Pionierarbeit geleistet. Sie wurde jedoch in den letzten Jahrzehnten nicht weiter entwickelt. Stattdessen sind die Geistheiler auf dem Vormarsch, welche meinen mit Spiritualität und geistiger Einflussnahme chronische Krankheiten heilen zu können. Dafür gibt es bisher jedoch nicht den geringsten durch Studien belegten Hinweis.

Dass durch Schulmedizin keine chronische Krankheit geheilt wird, wurde in den vorangehenden Beiträgen ausgeführt.

Ständige Tabletteneinnahme verschlechtert eher noch das Gleichgewicht der oszillierenden Lebenskraft. Sie hört durch unterdrückende Medikamente auf zu oszillieren und lässt das Lebensablaufprogramm schneller vorspulen, statt es aufzuhalten.

Diese Auffassung wird von der Schulmedizin nicht geteilt.

Wissenschaft in der Medizin fängt an dem Tage an, wo nachgewiesen werden kann, dass eine medizinische Maßnahme in der Lage ist ein gesundes Altwerden ohne Medikamenteneinnahme bis zu einem überdurchschnittlichen Alter zu ermöglichen.

Das ist das alleinige zulässige Kriterium einer angeblich „wissenschaftlichen Medizin,“ nicht jedoch die kurzzeitige Verbesserung einer Symptomatik.

Die Vermeidung von Alzheimerkrankheit, altersbedingter Makuladegeneration, koronarer Herzkrankheit usw., sollten sich bereits heute durch sachgerechte homöopathische Behandlung zumindest verzögern lassen. Diese angeblichen Alterskrankheiten werden als Angriff des Abwehrsystems gegen den eigenen Organismus im Sinne eines Lebensbeendigungsprogrammes interpretiert und wurden bereits in früheren Beiträgen ausgeführt. Alternativmedizinisch handelt es sich demzufolge weniger um Alters- als um Lebensablaufprogramme zur aktiven Beendigung des Lebens, im Sinne einer Lebenskraft, welche nicht lediglich das Leben generiert, sondern auch terminiert.

Langzeitergebnisse homöopathischer Behandlung

Frau Prof. Witt hat sich mit den Langzeiterfolgen der homöopathischen Behandlung beschäftigt und kam zu folgendem Ergebnis:

„29,2% hatten die Behandlung auf Grund erheblicher Erfolge eingestellt“

Hier die aufgeschlüsselten Ergebnisse:

  • 32,9% der Patienten nahmen nach 8 Jahren weiterhin eine homöopathische Behandlung in Anspruch

  • 24,1% von ihnen konsultierten hierfür weiterhin den Arzt aus der vorausgegangenen Studie, 8,8% hatten den Homöopathen gewechselt

  • 29,2% hatten die Behandlung auf Grund erheblicher Erfolge eingestellt

  • 26,0% hatten die Behandlung aus der Überzeugung gestoppt, dass die Homöopathie ihnen nicht helfen könne

  • 7,1% hatten die Behandlung aus vom Therapieerfolg unabhängigen Gründen gestoppt

  • der Anteil der Kinder, die die Behandlung auf Grund erheblicher Erfolge eingestellt hatten, war doppelt so hoch, wie derjenige der Erwachsenen (46,2% versus 21,9%)

  • Erwachsene stoppten die Behandlung entsprechend häufiger auf Grund von ausbleibenden Verbesserungen (29,8% versus 17,2%)

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/langzeitwirkung-homoeopathischer-behandlung.html

Im Umkehrschluss waren also etwa 2/3 der Pateinten mit dem Ergebnis nicht so zufrieden, wie sie es erwartet hätten.

Interessant an der Untersuchung ist für mich, dass 30%  mit der Langzeitwirkung so zufrieden waren, dass sie die Behandlung beendet haben.

Das sind die Patienten, die durch homöopathische Behandlung gesund geworden sind.

70% wurden nicht soweit gesund, wie sie das erhofft hatten.

Die Patienten nehmen nach den Angaben von Prof. Walach Homöopathie nachrangig nach Schulmedizin im Sinne einer Komplementärmedizin in Anspruch. Sie schöpfen erst schulmedizinische Behandlung aus, bevor sie sich entschließen eine homöopathische Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Die hier berichteten 30% Langzeiterfolge sind deshalb als echte, dauerhafte und lebensverlängernde Heilungen anzusehen, die vorher allein durch schulmedizinische Behandlung nicht möglich war.

Das relativiert die 70% Misserfolge. Da Homöopathie nicht lediglich nutzen, sondern auch schaden kann, ist die Entscheidung des Therapieabbruchs bei ausbleibenden Erfolgen nachvollziehbar.

Der Langzeiterfolg einer medizinischen Behandlung ist das einzige verfügbare Kriterium für die Stärkung der Lebenskraft und sollte bei jeder medizinischen Intervention als Kriterium für den Behandlungserfolg zugelassen sein, nicht etwa die kurzfristige Beurteilung irgend eines Gesundheitsparameters.

Gesundheit geht von allein und kommt nicht wieder

Ich habe von meinen Patienten die Auffassung gehört, dass die Krankheiten von alleine kommen und von alleine gehen. Sie bräuchten demzufolge keine Behandlung.

Nur wenn ich mir das Ergebnis dieser Einstellung ansehe, stelle ich fest, dass genau diese Patienten immer kränker werden.

Wenn sie die Auffassung vertreten, Krankheiten kommen und gehen von alleine, dann kann sich das allenfalls auf harmlose körpereigene Infekte beziehen, welche die Funktion einer Heilungsreaktion haben.

Dazu habe ich mich bereits früher ausführlich geäußert.

Wenn sich chronische Krankheiten einstellen, dann trifft die Aussage nicht mehr zu, dass chronische Krankheiten alleine kommen und gehen.

Kommen schon, nur werden sie von Jahr zu Jahr immer bedrohlicher und verkürzen letztlich das Leben.

Wer die Möglichkeiten, die Hahnemann uns geschenkt hat, chronische Krankheiten zu behandeln, nicht ausreichend zeitig und vorbeugend nutzt, verschenkt diese Möglichkeit zum eigenen Nachteil.

Welche Schlussfolgerungen sollten wir daraus ziehen?

Chronische Krankheiten sind oftmals bereits in der Kindheit erkennbar, neigen jedoch zu jahrelanger Latenz. Sie zeigen sich dann oft erst in fortschreitenden Lebensphasen.

Wer gesund bleiben möchte muss diese latenten Krankheitsanlagen erkennen und vor dem eigentlichen Ausbruch bereits angemessen homöopathisch behandeln. Eine vorbeugende schulmedizinische Behandlung ist nicht bekannt und wird von den Krankenkassen auch nicht bezahlt.

Das bedeutet letztlich, dass ein hohes gesundes Alter nur aktiv erreichbar ist. Aktiv durch Sport, intakte Infektoszillation, Regulation der körpereigenen Zellüberwachung gegen Krebs, Stärkung der Lebenskraft und Abschwächung der Todesgene. Das lässt sich alles mit Homöopathie erreichen. Kriterium für einen ärztlichen Homöopathen muss die gesunde Verlängerung der Lebensspanne sein, nicht alleine das Freisein von Symptomen, wie im analysierten Geukensfall.

Lebenskraft: Quantensynchronisation

Leben kann als die Aufrechterhaltung der Lebenskraft mit Hilfe der dauerhaften Verschränkung der genetischen Information anzusehen sein. Die Unterbrechung der Verschränkung wäre dann als Tod zu definieren, bzw. als dessen Vorstufe, dem Krebs als Entartung und Informationsabbruch des betroffenen Gewebes. Krebs wäre dann nicht als gewöhnliche Entartung des Gewebes anzusehen, sondern als Dekohärenz der Quantenverschränkung der Gewebe mit den Stammzellen und dem Gehirn, die möglicher weise bereits 10 Jahre vor dem Ausbruch der Krebserkrankung auftreten kann.

Vgl. http://www.quantenhomöopathie.de/definitionen-in-der-homoeopathie/

Der Gesichtspunkt der Quantenverschränkung als Grundlage der Lebenskraft wurde bisher in der Literatur nicht diskutiert.

Ich mache deshalb den Anfang.

„Zwar können verschränkte Systeme auch über große räumliche Entfernung miteinander wechselwirken, dabei kann aber keine Information übertragen werden, sodass die Kausalität nicht verletzt ist.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenverschr%C3%A4nkung

Es ergibt sich die Frage:

Welchen Sinn soll die vermutete Quantenverschränkung im Organismus haben, wenn damit keine Information übertragen werden kann?

Nehmen wir den Mäuseversuch als Grundlage der Diskussion, dann muss die Information vom Gehirn auf nicht chemischen Wege in die Gonaden gelangt sein.

Wenn wir nun annehmen, dass die vermutete Quantenverschränkung keine Information an die Gonaden übertragen kann, dann wäre diese Annahme überflüssig.

Wir könnten dem Erbmaterial in den Gonaden vom Gehirn nicht mitteilen, dass es an die nachfolgende Generation freundlicher weise die Information weiter geben soll: Angst vor Kirschduft verursacht Schmerzen. Um diese Information ging es in dem Versuch.

Wir müssen weiter davon ausgehen, dass eine mögliche Verschränkung mit Hilfe von Energie dauerhaft aufrecht erhalten werden muss, wenn sie die Grundlage der Lebenskraft darstellen soll.

Bei der Mäusemanipulation wurde eine Information im Gehirn gespeichert, die besagt, dass Kirschblütengeruch Schmerz auslöst. Wir müssen davon ausgehen, dass diese Information mit Hilfe der Epigenetik im Erbmaterial der Hirnzellen eingeschrieben wurde, auch wenn das bisher nicht untersucht wurde.

Wenn das Gehirn zentral für die Steuerung der Lebenskraft im Organismus zuständig ist, müssen wir weiter davon ausgehen, dass diese epigenetische Information an alle anderen gentragenden Zellen im Organismus weiter gegeben wird.

Auf der Ebene der Quantenverschränkung würde das bedeuten, dass sich die verschränkten Moleküle der DNA ändern. Damit zerfällt die ursprüngliche Verschränkung und der Organismus müsste eine neue Verschränkung aufbauen.

Bisher ist Verschränkung lediglich als Phänomen bekannt, welches durch die Berührung zweier Moleküle und anschließende Trennung möglich wird.

Das ist in der Homöopathie bei der Herstellung der homöopathischen Mittel gewährleistet.

Nach der Trennung hat das homöopathische Mittel immer noch die Quanteneigenschaften des Ausgangsstoffes.

Wie könnte das im Organismus erfolgen?

Es wäre denkbar, dass weiße Blutbestandteile vom Gehirn in andere Organe wandern und damit die Quanteninformation aus dem Gehirn weiter transportieren. Im Organ angekommen, müssten diese Blutbestandteile in der Lage sein die Verschränkung der Erbinformation an die genetischen Empfänger weiter zu geben und das Erbmaterial zu synchronisieren.

Das würde eine Synchronisation der Lebenskraft im gesamten Organismus bewirken können und damit den Gleichklang der Lebenskraft im Organismus herstellen, einschließlich er Krebsvermeidung und einheitlichen Erregerabwehr. Die Quantensynchronisation wäre also für das Leben von erheblicher Bedeutung.

Dann wird auch verständlich, wieso homöopathische Mittel ohne chemische Substanzen eine Steuerungswirkung im Organismus entfalten können. Noch wichtiger ist der Zusammenhang mit der möglich schädlichen Wirkung der Homöopathie. Wenn das homöopathische Mittel in die vermutete Quantenverschränkung eingreifen kann, dann kann sie nicht lediglich Krankheiten oder Fehlsteuerungen der Lebenskraft korrigieren, sondern auch selbst eine Fehlsteuerung der Lebenskraft bis hin zum Erlöschen der derselben und dem Tod bewirken.

Bei chronischen Krankheiten dauert die Umschreibung der Information oft Wochen, bei akuten Krankheiten erfolgt das schneller.

Die Eingangsfrage wäre dann wie folgt zu beantworten:

Mit Hilfe der Quantensynchronisation werden keine Informationen übertragen, sondern vorhandene Informationen dauerhaft erhalten. Sie dürften aus Steuerzentralen wie Gehirn und Thymus die Information an die synchronisierenden Trägerzellen abgegeben und an die peripheren Zellsysteme weiter geleitet werden.

Diese Auffassung ist bisher rein hypothetisch und durch keine Versuche unterlegt worden.

ALS – amyotrophe Lateralsklerose

„Bethesda – Wird die amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die häufigste Erkrankung von Motoneuronen, durch Retroviren ausgelöst, die sich im Verlauf der Evolution ins menschliche Genom „geschlichen“ haben und durch Mutationen im Verlauf des Lebens wieder reaktiviert wurden? Für diese Hypothese liefern US-Forscher in Science Translational Medicine (2015; 7: 307RA153) zahlreiche Belege. Sollten sie zutreffen, dann könnten HIV-Medikamente bei der Erkrankung wirksam sein.“

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64368/Studie-sieht-Schlaefer-Viren-als-Ursache-der-Amyotrophen-Lateralsklerose

De Therapie mit HIVMedikamenten verlief jedoch bereits vor Jahren erfolglos.

Wie ist dieser Vorgang aus der Theorie der chronischen Krankheiten nach Hahnemann zu beurteilen?

Hier ist eindeutig Nervengewebe geschädigt. Damit dürfte der Formenkreis der syphilitischen Erkrankungen im Sinne der chronischen Krankheiten betroffen sein. Syphilitische Krankheit kann heute nicht mehr wie bei Hahnemann als Syphilis im strengen Sinne betrachtet werden, sondern als Krankheit, die ähnliche Symptome erzeugt wie eine Syphilis. Syphilis selbst spielt bei uns heute eine untergeordnete Rolle.

Der obige Beitrag führt aus, dass 8% des Erbguts mit Retroviren durchsetzt ist.

Dann wörtlich:

„Zu einer Virusinfektion passt auch, dass die ALS im Gehirn an einer Stelle beginnt und sich dann allmählich über das gesamte Gehirn ausbreitet. Die ALS beginnt beim Menschen in der Regel im Alter von über 50 Jahren und endet innerhalb von drei Jahren mit dem Tod.“

Wenn man die Infektionstheorie ernsthaft vertreten will ergibt sich die Frage, aus welchem Grund die Infektion und Ausbreitung im Gehirn ausgerechnet bis nach dem 50. Lebensjahr wartet. Bei einer Infektion würde nahe liegen, dass sie vom Infektionszeitpunkt an, das ist vermutlich im Jugendalter, eine ständige Ausbreitung und Affizierung des Nervengewebes erfolgt.

Das ist offenbar nicht der Fall. Das Abwehrsystem ist in der Lage den Ausbruch der Erkrankung bis nach dem 50. Lebensjahr zu verschieben.

Dieser Verlauf ist jedoch sehr typisch für syphilitische Erkrankungen im Sinne der chronischen Krankheit Syphilis, besser analog Syphilis, nach Hahnemann.

Wir wissen natürlich nicht, ob da Retroviren tatsächlich die Ursache der Erkrankung bildet.

Wir behandeln diese Erkrankungen jedoch möglichst bevor sie ausbricht, wenn wir in der Familienanamnese eine gewisse Wahrscheinlichkeit erkennen können, dass unser Patient möglicher weise eine derartige Krankheit vererbt bekommen haben könnte.

Die dafür passenden homöopathischen Mittel hat Herr Hahnemann in seinen chronischen Krankheiten ausreichend beschrieben. Deshalb erspare ich mit dazu weitere Kommentare.

Abgrenzung zu Geistheilungen:

Die Vertreter der Geistheilungen in der Homöopathie sind der Auffassung, dass Krankheiten durch einen krankhaften Charakter vererbt werden, der nur erkannt und mit Hilfe des Periodensystems erfasst werden müsste. Diese Auffassung steht im Widerspruch zu den Schriften von Hahnemann.

Krankheit und Tod in Form der Hochpotenzen

Der Nachruf zum frühen Tod von Dr. Alfons Geukens des Haugh-Verlages liest sich so:

„Viel Arbeit, Verantwortung und familiäre Sorgen tragen sicherlich dazu bei, dass er erkrankt und sich selbst nicht mehr zu helfen weiß. Nach langem Leiden stirbt Dr. Alfons Geukens am 18.10.2010 in Leuven.

Noch wenige Monate zuvor, berichtet René Otter, der in Zusammenarbeit mit Bea Klein 2011 eine Materia-medica-Sammlung von Geukens herausgeben wird, habe er gehofft, bald wieder unterrichten zu können. Doch Frederik Schroyens schreibt in seiner Kondolenz: „The last time I spoke with him, he was sad that the remedy which always helped him, did not improve his current condition. Very quietly, he said: You know what that means, don’t you? It means that I am blowing my last candle.”

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0030-1257576

Herr Geukens war für die schnelle Wiederholung von Hochpotenzen ab C200 bekannt.

Diese Behandlungsmethode wird von mir seit langem als gefährlich kritisiert, wenn die Patienten das 50. Lebensjahr oder mehr erreicht haben.

Sie erzeugt durch die ständige Wiederholung des angeblichen „Konstitutionsmittels“ eine arzneiliche Kunstkrankheit, gegen welche die Lebenskraft ab dem genannten Alter nicht mehr ausreichend gegensteuern kann. Das führt zu einer Schwächung der Lebenskraft und zu vorzeitigem Tod.

Wenn homöopathische Behandlung überhaupt einen tieferen Sinn haben darf, dann kann das nicht die Freiheit von Symptomen, in Anlehnung an die Gesundheitsdefinition der WHO sein, sondern ein Leben mit verträglichen Symptomen, welche Gesundheitskrisen einschließt um langfristig die Lebenskraft zu stärken.

James Tyler Kent (* 31. März 1849 in Woodhull, New York; † 5. Juni 1916 in Sunnyside Orchard, Stevensville, Montana) war ein US-amerikanischer Arzt und Homöopath. 1897 entwickelte eine Art homöopathischer Typenlehre. Er beschreibt die Wirkung homöopathischer Mittel synonym mit dem Krankheitsbild. Der Patient braucht nicht Belladonna, sondern er ist Belladonna usw. (zitiert nach Wikipedia).

Nach Kents Auffassung ist die Grundursache aller Krankheiten des Menschen eine Ordnungsstörung im Inneren des menschlichen Organismus. Diese trete in Form verschiedener chronischer Krankheiten auf.

Vithoulkas arbeitet in besonderer Weise mit den sogenannten Essenzen der homöopathischen Arzneien, indem er meint, jede Arznei hätte eine gewisse Idee in sich, die sich durch das ganze Mittel ziehen würde.

Die verschiedenen Ansätze und Richtungen wurden von Buhnkale zusammen gestellt.

Buhnkale

Kent war der erste, der die Hochpotenzhomöopathie eingeführt hat, alle anderen haben sich daran orientiert.

Kent wusste zwar von der Gefährlichkeit der homöopathischen Mittelwirkung. Dass sie in der Lage ist die eigene Lebenskraft zu vermindern und damit das Leben zu verkürzen, ist allen Vertretern der Hochpotenzhomöopathie bis heute nicht bekannt und wird von ihnen bestritten. Deshalb möchte ich das an dieser Stelle ausdrücklich betonen.

Hering war der Erste, der die Bedeutung der Heilungsreaktion in der Homöopathie hervorgehoben hat. An dieser Stelle ist der wirkliche Fortschritt in der Homöopathie zu suchen, nicht in irgendwelchen geisterhaften Spukerscheinungen und Märchen über homöopathische Mittel, die durch keine AMP gestützt sind. Die richtige Anwendung der Homöopathie unter Beachtung der Heilungsreaktion nach C. Hering und F. A. Mesmer ist die einzige Möglichkeit die Lebenskraft zu stärken und ein langes Leben zu ermöglichen.

Um das Problem weiter zu erläutern: Es reicht nicht aus, wenn ich mit einer Hochpotenz in der Lage bin alle Beschwerden des Patienten erfolgreich weg zu behandeln.

Das hat schwere Nebenwirkungen: Die Lebenskraft kommt zum Erliegen. Bewiesen wird diese These durch das zu zeitige Ableben der Homöopathen, die sich auf diese Weise selbst behandelt haben. Sie entspricht jedoch auch meiner langjährigen Erfahrung. Studien dazu existieren wie immer nicht.

Merksatz: Je höher die Potenz und das Alter, desto geringer die voraussichtliche Lebensdauer.

Homöopathie ist also keine Zaubermedizin. Beschwerdefreiheit ist gut, wenn die Beschwerden behandlungsbedürftig sind. Im Laufe des Lebens schränkt die Lebenskraft die Reaktionsfähigkeit des Organismus soweit ein, dass Infekte immer seltener Auftreten.

Das wird nur verständlich, wenn ich den Infekt nicht als ein von außen in den Organismus eingedrungenen Erreger betrachte, sondern als Gleichgewicht des Organismus zu den körpereigenen Bakterien. Dann hat der fieberhafte Infekt auf einmal nicht die Aufgabe fremde Bakterien abzuwehren, sondern das körpereigene Abwehrsystem zu stärken und für ein besseres und symptomarmes Gleichgewicht zu sorgen. die richtige Behandlung muss demzufolge nicht in der Herstellung von Beschwerdefreiheit bestehen, sondern in der Herstellung von regelmäßigen Heilkrisen in Form einer Heilungsreaktion. Nur so ist gesund ein hohes Alter erreichbar.

Die Behandlungsweise der Hochpotenzler sieht die Bestimmung eines für den Menschen spezifisches homöopathisches Mittel vor, welche in immer höhere Potenz verabreicht wird. Das funktioniert bei jungen Menschen sehr gut, besonders wenn angeborene Krankheitsanlagen behandelt werden müssen. Das Abwehrsystem ist bei ihnen auch in der Lage ein neues und stabiles, symptomarmes Gleichgewicht zu erzielen.

Mit fortschreitendem Lebensalter wird diese Behandlungsmethode problematisch, da die Lebenskraft nachlässt. Wie dann besser behandelt werden sollte, führe ich später aus.

Herr Geukens hat richtig beschrieben, dass er seine letzte Kerze bläst, mit homöopathischen Hochpotenzen und damit seine natürliche dynamische Heilungsreaktion zum Erliegen gebracht hat.

Da die Hochpotenzbehandlung von den Kolleginnen und Kollegen nicht verstanden wird, schlage ich vor sie wegen der Gefährlichkeit nicht mehr zu praktizieren.

Andernfalls werden wohl noch einige Kerzen ausgeblasen, ohne dass die Verantwortlichen überhaupt das Ergebnis ihres Tuns zur Kenntnis nehmen.

Die Quantenfluktuation als erste Lebenskraft

Die Kraft am Anfang des Lebens fängt offenbar viel früher an, als unsere Vorfahren ahnen konnten.

Mit dem  Michelson-Morley-Experiment von 1881 wurde die Theorie des Äther angeblich wiederlegt:

„Das Michelson-Morley-Experiment war ein physikalisches Experiment, das von dem deutsch-amerikanischen Physiker Albert A. Michelson 1881 in Potsdam und in verfeinerter Form von ihm und dem amerikanischen Chemiker Edward W. Morley 1887 in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio durchgeführt wurde. [1] [2]

Das Michelson-Morley-Experiment hatte zum Ziel, die Geschwindigkeit der Erde relativ zum Lichtäther auf ihrer Bahn um die Sonne nachzuweisen, oder anders ausgedrückt, die Geschwindigkeit des Äthers relativ zur Erde („Ätherwind“). Beim Lichtäther handelte es sich um ein hypothetisches Medium, in dem sich Lichtwellen analog zu Wasserwellen und Schallwellen ausbreiten sollten. Das Experiment ergab eine obere Grenze für diese Relativgeschwindigkeit von 5-8 km/s, was zeigte, dass die „Bewegung gegen den Äther“ keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Lichts hatte, denn dieser Wert war zu klein, um mit dem gesuchten „Ätherwind“ in Verbindung gebracht zu werden. Das Michelson-Morley-Experiment zusammen mit anderen Experimenten wie dem Fizeau-Experiment oder dem Trouton-Noble-Experiment zeigte in aller Deutlichkeit die Probleme der Ätherphysik des 19. Jahrhunderts auf. Diese Problematik konnte erst durch die Spezielle Relativitätstheorie gelöst werden, in der auf ein bevorzugtes Bezugssystem wie den Äther verzichtet wird. Deswegen gilt es als eines der bedeutendsten Experimente in der Geschichte der Physik – ein „Experimentum Crucis“.[3][4]

http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

Gemessen wurde ob sich die Lichtgeschwindigkeit durch die Bewegung der Erde im angenommenen Äther entsprechend der Bewegung der Erde ändert.

Das konnte nicht nachgewiesen werden. Daraus schlussfolgert man, dass es keinen Äther als Medium für die Leitung von Lichtwellen geben kann, was uns im Physikstudium 1970 noch vermittelt wurde.

„Die Energie kann entsprechend der Heisenbergschen Unschärferelation aus dem Nichts entstehen und wieder vergehen. Das Vakuum ist entgegen aller Erwartungen lebendig und zwar durch das, was die Physiker Quantenfluktuation nennen.“

(Vgl. „Alles oder Nichts – Der Ursprung des Universums“, Minute 26,25) http://www.servustv.com/de/Medien/Alles-und-Nichts-Der-Ursprung-des-Universums2

Diese physikalische Erkenntnis legt nahe, dass Energie durchaus aus dem Nichts entstehen kann.

Die Kraft am Anfang des Lebens kann im Vakum also durchaus aus dem Nichts entstehen.

Sie verschwindet zwar in kurzer Zeit erneut im Nichts. Dennoch existiert unser Universum. Also muss es Gott irgenwann gefallen haben die Energie nicht so schnell wieder im Nichts verschwinden zu lassen, bis der heutige Mensch entstanden war. Und da die Quanten irgendwann erneut im Nichts verschwinden, müssen wir davon ausgehen, dass wir unabhängig von allen physikalisch unbewiesenen Theorien genauso wie wir aus dem Nichts kamen dorthin zurück kehren werden.

Die Quantenfluktuation ist folgerichtig offenbar die erste Form der Lebenskraft.