Esoterik

Der Sadhguru hat das Wort:

https://youtu.be/-srDFkcjHVk

Min. 2.10:

„Du produzierst deine eigenen Krankheiten…

Menschen erzeugen Krankheiten von innen heraus…

und dies kann von keiner Medizin geheilt werden…“

Damit hat er das Problem der chronischen Krankheiten umrissen.

Was wissen wir von den chronischen Krankheiten?

Sie werden zum teil vererbt und zum Teil durch ungünstige Lebensumstände verursacht.

Die Lebensumstände können wir ändern, die Vererbung wird schwieriger.

Die chronischen Krankheiten haben letztlich nur evolutionsbiologisch einen Sinn: Sie sollen das rechtzeitige Ableben sichern.

Wenn wir das verhindern wollen, müssen wir die Lebenskraft verstehen und beeinflussen.

Davon ist die Schulmedizin weit entfernt.

Wissenschaft in der Kritik

Die NZZ berichtet über Wissenschaftskritiker:

Eine mancherorts gar nicht so kleine Minderheit stellt Erkenntnisse von Wissenschaftern grundsätzlich infrage. Diese Menschen bezweifeln zum Beispiel kategorisch die Gefährlichkeit des Virus oder die gängigen Mittel zur Eindämmung der Pandemie. An den extremsten Anhängern dieser Weltanschauung prallen Gegenargumente schlicht ab. Manche, die an Covid-19 erkrankt sind, leugnen noch auf dem Totenbett, dass das Virus überhaupt existiert.

Von der in England geborenen Philosophin Susan Haack, die an der University of Miami tätig ist, stammt eine nützliche Liste mit Anzeichen für Szientismus (abgedruckt 2012 in der Fachzeitschrift «Logos and Episteme»). Charakteristisch für diese Denkweise sind demnach sechs Merkmale:

 

Jemand verwendet den Begriff «Wissenschaft» (oder Ableitungen davon) auf verehrende, preisende Art und Weise.

Jemand übernimmt die Umgangsformen der Naturwissenschaften, ihre äusseren Zeichen, die Fachsprache oder Ähnliches, ohne den eigentlichen Zweck zu berücksichtigen.

Jemand befasst sich übermässig mit der Abgrenzung der «echten» Wissenschaft von Pseudowissenschaft.

Jemand beschäftigt sich übermässig damit, die «wissenschaftliche Methode» zu identifizieren, als gäbe es Alleinstellungsmerkmale. Dabei lassen sich alle Kennzeichen wissenschaftlichen Vorgehens auch in anderen Bereichen antreffen, wenn auch nicht in der gleichen Intensität und Dichte.

Jemand sucht in den Naturwissenschaften nach Antworten auf Fragen, die ausserhalb ihres Kompetenzbereichs liegen.

Jemand leugnet oder verunglimpft die Legitimität oder den Wert anderer Arten von Untersuchungsmethoden jenseits der naturwissenschaftlichen. Jemand leugnet oder verunglimpft den Wert von menschlichen Aktivitäten ausserhalb der Forschung, etwa Dichtung oder Kunst.

https://www.nzz.ch/meinung/szientismus-nicht-nur-ablehnung-von-wissenschaft-ist-ein-problem-ld.1665688

Kommentar:

Die Aufzählung erinnert mich erheblich an das Verhalten der selbst ernannten Homöopathieskeptiker.

  • Sie befassen sich übermäßig mit der Abgrenzung der Homöopathie von der angeblichen Wissenschaftlichen Medizin.
  • Sie meinen die wissenschaftliche Medizin hätte Alleinstellungsmerkmale und wäre damit die einzig wahre Medizin im Sinne der einzig wahren Religion.
  • Sie suchen in der wissenschaftlichen Medizin nach Antworten, die sie in der Homöopathie nicht finden können, obwohl sie dabei außerhalb ihres Kompetenzbereiches liegen.
  • Sie leugnen und verunglimpfen den Wert von ärztlicher Homöopathie außerhalb der fragwürdigen schulmedizinischen Medizin.

Damit erfüllen sie alle Anforderungen welche die Philosophin Susan Haag als Anzeichen für Szientismus herausgearbeitet hat.

Erstaunlicherweise muss eine Philosophin den Unfug der Homöopathiekritiker und Skeptiker herausarbeiten.

Ich befürchte, dass diese nicht einmal ansatzweise in der Lage sind die Ausführungen von Frau Haag  nachzuvollziehen.

Ich mache auf die Seiten von Prof. Walach aufmerksam:

https://harald-walach.de/2022/03/08/praktische-verschwoerungstheorie-2-voraussagen/

Die Ausführungen sind nicht als generelle Impfkritik zu verstehen, sondern eher als vernünftigen Umgang mit Impfungen.

 

Wissenschaft ist keine Medizin und umgekehrt

Herr Kirchhof stellt die angebliche Wissenschaft auf den Prüfstand:

„Merkel hat im Bundestag gesagt, die Wissenschaft ist wie sie ist, wie das Gravitationsgesetz. Sie hat die eigene Position so hingestellt, wie das Gravitationsgesetz. Das sind einfach Fakten und ihr, die Bevölkerung, muss sich danach richten. Damit ist ein fataler Anspruch in die Welt gesetzt. Das ist die berühmte Alternativlosigkeit. … In der Wissenschaft geht es immer um das bessere Modell. Das Faktum wird absolut gesetzt und politisch missbraucht (ab Min. 24).“

https://www.youtube.com/watch?v=I3tHgdpqlBA&t=1921s

Herr Binswanger führt in der NZZ aus:

Die immer «exakter» und «raffinierter» werdenden Methoden dienen so am Schluss dazu, jeder vorgefassten Meinung einen passenden «Beweis» zu liefern. Denn je mehr Daten analysiert werden und je umfangreicher die Modelle werden, umso breiter ist auch die Angebotspalette an unterschiedlichen, aber allesamt «empirisch gestützten» Resultaten. Sowohl der Klimaschützer als auch der Klimaskeptiker finden heute ihnen genehme Forschungsergebnisse, die ihr «Wissen» bestätigen. Und so bestimmt am Schluss wie bei der Religion der Glaube, was wirklich gilt.

https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/wissenschaftskritik-was-die-wissenschaft-weiss-und-was-sie-glaubt-ld.116772

Hier sind nur zwei Meinungen zur Kritik der Wissenschaftsgläubigen aufgeführt.

Wer glauben will und von Gott nichts weiß und wissen will, der glaubt heute an die angebliche Wissenschaft.

Das ist besonders verheerend in der Medizin und der gegenwärtigen Krise zu sehen. Mögen wir uns von derartigem Aberglauben erlösen.

Wissenschaft und Selbstzerstörung

Herr Kirchhoff hat einen wichtigen Vortrag zur Rolle der Wissenschaft unter dem Titel gehalten: „Wissenschaft auf dem Prüfstand.“

https://youtu.be/I3tHgdpqlBA

Aus der Einleitung:

„Wir leben im Zeitalter der (Singular!) Wissenschaft. Wissenschaft und Wahrheit bzw. Wirklichkeit sind im Zeitgeist quasi Synonyme, auch wenn die Wissenschaft sich in die Bescheidenheit des offenen Prozesses kleidet, der aber dennoch eine autoritative Mehrheitsmeinung erzeugt hat, den so genannten wissenschaftlichen Konsens. Auf Grundlage dieses vermeintlichen Konsenses wird politisches Handeln gegenüber der Öffentlichkeit juristisch gestaltet und legitimiert und Minderheitenmeinungen zunehmend als Pseudowissenschaft, Fake News oder gar psychopathologische Realitätsfeindlichkeit markiert. Die Wissenschaft ist zu einer Art von Wahrheitswährung geworden, die einerseits mit dem Qualitätsversprechen der wissenschaftlichen Methode hinterlegt ist und andererseits vom Nimbus der Technik, wobei der Laie nicht weiß, welcher Teil der Wissenschaft überhaupt in die Technik einfließt und welche Aussagekraft dieser Teil hat im Bezug auf die Gesamtheit des Naturzusammenhangs. Dieser wissenschaftliche Konsens erzählt sogar eine Art Schöpfungsgeschichte und besetzt alle großen Menschheitsfragen im Grunde mit einfachen, materialistischen Formeln, die dann populärwissenschaftlich verbreitet werden. Dennoch zeigt sich gerade in der gegenwärtigen Krise, dass mit „der“ Wissenschaft insbesondere in Gestalt des in statistischen Zahlen und einfachen Formeln propagierten wissenschaftlichen Konsenses etwas nicht stimmt. Auch der Vektor der so genannten Informations-, Digital- und Gentechnologie bewegt sich den Erfordernissen des biologischen und psychologischen Lebens unzweifelhaft entgegen. Kurz: Hier stimmt etwas nicht. Doch was stimmt hier nicht? Wird die Wissenschaft nur von den Macht- und Kapitalinteressen missbraucht oder liegt das Problem in der Wissenschaft selbst? Ist es der wissenschaftliche Betrieb und die Verfügbarkeit von Forschungsgeldern, der die Wissenschaft vorgestanzte Geleise drängt oder innere Faktoren? Müssen wir nur einfach nur „schlechte“ Wissenschaft gegen „gute“ Wissenschaft austauschen oder müssen wir uns in manchen Fragen gar ganz von der Wissenschaft verabschieden? Stimmt das wissenschaftliche Weltbild überhaupt? Wenn nein, wo genau hakt es und warum? Diesen Schlüsselfragen wollen wir heute nachgehen und uns dabei an einem der intelligentesten und zugleich erfrischend einfachen und zugänglichen Wissenschaftskritiker des 20. Jahrhunderts orientieren, an Erwin Chargaff, dem Entdecker der Doppelhelix-Struktur und der Basenpaare der DNA, der den Nobelpreis von Watson und Crick vorbereiten sollte und in der darauf folgenden Entwicklung eine Art biologische Atombombe aufkommen sah.“

Dabei behandelt er Corona als Welt und Bewußtseinskrise (1.26.00 ff.).

Er setzt sich mit dem Wesen der Wissenschaft auseinander und deren zerstörerischem Potential.

Das wird heute in der Coronakrise besonders sichtbar.

Ich darf aus Sicht der Homöopathie nur ergänzen: Hahnemann hat nie den Blick auf den Profit ärztlichen Handelns gehabt, wie er heute die angeblich moderne Medizin beherrscht. Er ging vom Nutzen für den Patienten aus und dessen Wunsch gesund zu werden.

Dieser Gesichtspunkt wird bei Herrn Kirchhoff nicht diskutiert, ist jedoch das Zentrum jeder Alternativmedizin.

Es wird der „wissenschaftliche Konsens“ hinterfragt.

Das trifft besonders auf das Gebiet der Alaternativmedizin zu. Wissenschaftlicher Konsens ist die Annahme Einfluss auf Heilung und Gesundheit könne nur über pharmakologische Substanzen erfolgen, wenn vom Placeboeffekt abgesehen wird.

Worauf gründet diese Annahme?

Auf dem Dogma, Leben funktioniere über chemische Vorgänge.

Dieses Dogma ist jedoch bisher weder bewiesen, noch plausibel.

Es sind allerdings bereits zahlreiche Versuche unternommen worden, die nachweisen, dass Leben auf quantenphysikalischen Vorgängen beruht. Das wurde hier im Blog ausgeführt.

Der wissenschaftliche Konsens ist offensichtlich nicht in der Lage den Abstrakttionmodus der Vereinfachung zu verlassen und ausgeblendete Fakten in den Konsens einzubeziehen.

Damit handelt es sich beim wissenschaftlichen Konsens nicht mehr um Wissenschaft, sondern um die Ausübung von Religionsfreiheit, die mit den Mitteln der Inquisition durchgesetzt werden.

Der dogmatische, angeblich wissenschaftliche Konsens der gegenwärtigen Krankheitsbekämpfung offenbart seinen Charakter als neue Inquisition.

Ein bischen Hitler steckt in jedem Menschen, wie Thomas Mann gesagt hat (Min. 28 ff.). Möglicherweise sogar die von Erwin Chargaff vorhergesehene biologische Atombombe?

 

Verstößt Pflicht zur Coronaimpfung gegen den Nürnberger Kodex?

„Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat eine aus Israel eingereichte Klage wegen Verletzung des Nürnberger Kodex durch die israelische Regierung und Pfizer angenommen – die Entscheidung darüber steht nun aus. Eingereicht wurde die Klage von einer Gruppe von Anwälten, Ärzten und besorgten Bürgern, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen möchten, „keine experimentelle medizinische Behandlung (COVID-Impfstoff) zu erhalten und sich deswegen unter großem und schwerem illegalem Druck der israelischen Regierung fühlen“.“

https://uniclub.aau.at/corona-impfung-als-verletzung-des-nuernberger-kodex/

„Gegenüber CORRECTIV.Faktencheck bestätige das Pressebüro des Internationalen Strafgerichtshofs, dass eine solche Mitteilung eingesendet wurde und das Gericht eine „Eingangsbestätigung“ („acknowledgement of receipt“) versendet habe. Dies sei ein routinemäßige Verfahren bei allen Mitteilungen („communications“), die das Gericht von Einzelpersonen oder Gruppen erhalte. Man werde die eingegangenen Informationen „unabhängig und unparteiisch prüfen“ („with full independence and impartiality“) und entscheiden, ob das Gericht überhaupt zuständig sei. „

Kommentar:

Die Einreichung einer Petition lässt keine Schlussfolgerung über deren Zuständigkeit und Zulässigkeit zu. Es ist also unbekannt, ob der Gerichtshof sich für zuständig erachtet.

Der Codex wird nicht verletzt, sofern ein Impfstoff verwendet wird, für den jahrzehntelange Erfahrungen über deren Wirksamkeit und Nebenwirkung vorliegen. Das könnte bei den bisher nicht zugelassenen Impfstoffen auf Basis von Peptiden oder abgeschwächten Viren der Fall sein. Bei den bisher  in Europa zugelassenen Impfstoffen (Stand 12.12.21) ist immer die Zustimmung des Probanden erforderlich.

 

Studie Homöopathie bei Covid 19

Prof. Frass hat einen Beitrag zur Homöopathie bei Sars-Cov 2 als Zusatzbehandlungsmethode verfasst und ist zu günstigen Ergebnissen für die Homöopathie gekommen:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33989861/

Es sollte jedoch kein medizinischer Laie bei dieser Erkrankung versuchen mit Alternativmedizin eine Selbstbehandlung durchzuführen.

Wenn sich das Virus im Organismus verbreitet hat, wird die erfolgreiche Behandlung immer schwieriger.

Deshalb sollte sofort (innerhalb weniger Stunden) bei den ersten Symptomen und einem positiven Test der Rat eines erfahren ärztlichen Homöopathen in Anspruch genommen werden.  Die Impfung bietet einen gewissen Grundschutz, der von mir zusätzlich empfohlen wird. Von einer Behandlung durch Geistheiler und Heilpraktiker rate ich ab.

 

„Ein Wirkstoff, der nicht mehr da ist, kann nicht mehr wirken“

„Ein Wirkstoff, der nicht mehr da ist, kann nicht mehr wirken“

Zu diesem Schluss kommt auch Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und Professor für Medizinische Biometrie und Klinische Epidemiologie. Für ihn ist das nicht weiter verwunderlich: „Das Konzept der Homöopathie widerspricht unserem Wissen darüber, wie die Welt aufgebaut ist: Was verdünnt wird, wird nicht mehr. Und ein Wirkstoff, der nicht mehr da ist, kann nicht mehr wirken.“

https://www.helmholtz.de/gesundheit/wirkt-homoeopathie-wirklich/

Kommentar:

Das wovon Herr Windeler nichts weiß, dazu sollte er besser schweigen.

Auch Hahnemann hat nicht behauptet er wüßte wie Homöopathie funktioniert. Es beschrieb aber, dass sie funktioniert und wie sie funktioniert.

Weiß Herr Windeler warum es eine Gravitation gibt und wir nicht von der Erde fallen? Hat er jemals einen Stoff gesehen, der Gravitation verursacht oder vielmehr aus der Erdanziehungskraft geschlossen, dass es eine Ursache für die Gravitation gegen müsste? Wo ist der strenge Nachweis durch das erforderliche Experiment, dass jede Masse eine Gravitation hat? Den gibt es bis heute nicht.

Dann möchte Herr Windeler zuerst einmal die naheliegenden Fragen der Physik beantworten, wie die Ursache der Gravitation, bevor er sich auf das besonders schwierige Feld der Homöopathie nach Hahnemann im Blindflug begibt.

Der Ansatz der Physik, wir sehen die Gravitation nicht, lediglich an den Wirkungen, wird in der Homöopathie von Herrn Windeler als Unwissenschaftlich bezeichnet.

Es sei nichts da, wie solle da etwas wirken.

Was ist bei der Gravitation da, was wir nachweisen könnten, außerhalb der Wirkung?

Welche Wirkung die Homöopathie hat kann nur derjenige wissen, der sie zur Anwendung bringt, nicht jedoch derjenige der meint besonders schlau zu sein und die Homöopathie nicht in sein Weltbild bzw. seine atheistische Religion passe.

Möge er zuerst den Wirkungsversuch machen und daraus die Theorie.  Dann haben wir uns dem Prinzip der Wissenschaft etwas genähert.

Das wurde schon oft genug versucht?

Von gelerneten und praktizierenden Ärzten für Homöopathie, die Kenntnisse nach Hahnemann vorweisen konnten?

Die heutigen Verteter der Homöpathiekritik zeichnen sich durch Unkenntniss der Homöopathie nach Hahnemann aus.

Wer niemals Homöopathie gelernt hat sollte nicht als Kritiker in Erscheinung treten. Damit verspielt jeder Kritiker seinen Ruf als Wissenschaftler.

Wer war der größte Psychologe?

Nietzsche war es (Minute 20,50).

https://www.youtube.com/watch?v=bqkdlN_YfmQ&t=1181s

Mit dieser Aussage von Herrn Kirchhoff werden sich einige Psychologen erheblich auf die Füße getreten fühlen. Das ist gut nachvollziehbar, da sie im Studium Nietzsche niemals als Psychologen vorgestellt bekommen haben und danach nicht einmal Bemühungen unternommen haben ihn zu lesen und zu verstehen.

Wer die Auseinandersetzung mit Religion und Psyche ernst nimmt, kommt um die Lektüre des Herrn Nietzsche nicht herum. Niemand hat die menschliche Natur wie er verstanden und in seinen Schriften auseinandergenommen. Herr Siegmund Freud hätte gut daran getan seine Psychologiestudien mit Nietzsche zu beginnen statt mit der Theorie des Todestriebes dem Zeitgeist zu frönen.

Umso erfreulicher ist es, dass es einen Philosophen der Gegenwart unter uns gibt, der sich tatsächlich traut die psychologische Wahrheit klar zu benennen. Nicht Siegmund Freud, Goethe oder sonst wer ist der Begründer einer modernen Psychologie, sondern Herr Nietzsche und ich darf den Gedanken sogar noch zuspitzen, er war bis heute der einzig Wahre Psychologe.

Das obige Video ist in der Pandemiezeit das Beste, was ich bisher zu diesem Thema hören durfte.

Es bezieht sich zwar nicht auf Homöopathie. Nach dem Homöopathie jedoch in immer mehr Bundesländern von der ärztlichen Weiterbildung gestrichen wird, verläuft ihr Niedergang so wie ich es bereits vor über zehn Jahren prognostizieren musste. Sie hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten von einer Wissenschaft zur Quacksalberei der Hexen, Schamanen und Scharlatane disqualifiziert. Die homöopathischen Ärzte haben dieses schauerliche Spiel der Unwürdigkeit leider bedingungslos mitgespielt und dabei die Grundlagen der Homöopathie, wie sie uns Herr Hahnemann hinterlassen hat bedenkenlos auf den Müll der Geschichte geworfen. Sie haben sich darüber gestellt und meinen ihn mit Klugschwätz entkräften zu können.

Die Homöopathie muss deshalb nicht etwa neu erfunden werden, wie einige auch besonders schlaue Ärzte meinen verkünden zu dürfen. Sie muss einfach auf die Erkenntnisse von Hahnemann aufbauen und in das heutige medizinische Wissen integriert werden. Das Gegenteil geschieht jedoch.

Da dieser Weg bereits großflächig verlassen wurde, ist der Niedergang der Homöopathie weltweit nicht mehr aufzuhalten und wird von der Geisteskrankheit des „build back better“ und der „Neuen Weltordnung“ (sprich der Weltordnung des alten Kommunismus) übertroffen in Form der Sinnlosigkeit und des damit verbundenen Atheismus.

Ich freue mich insofern, dass sich einer der letzten Ärzte bin die die homöopathische Zusatzbezeichnung der Ärztekammer noch erhalten hat und weiter tragen darf.

Diese Bezeichnung für Ärzte abzuschaffen, die sich an Quacksalberei verschrieben haben, die mit Hahnemann nichts mehr gemeinsam hat, ist aus meiner Sicht gut begründet und sollte bis zu einer Neubesinnung der homöopathischen Scharlatanerie auf Hahnemann weiter bestehen.

Es tut mir leid, dass ich für die gegenwärtigen Homöopathiebestrebungen keinen besseren Kommentar abgeben kann.

 

 

Der Aberglaube des absoluten Denkens

Bis heute bildet die von Albert Einstein beschriebene Allgemeine Relativitätstheorie die physikalische Grundlage für alle Berechnungen zur Gravitation im Universum. Seit einigen Jahren wird diese Theorie doch von immer mehr Physikern angezweifelt. Anstatt von einer konstanten Gravitation, geht die sogenannte alternative Chamäleon-Theorie von einer veränderlichen Gravitation aus – welche zudem viele Fragen klären kann, auf die Einsteins Theorie keine Antworten findet.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/physik/alternative-theorie-zur-veraenderlichen-gravitation-besteht-erste-tests-13373145

In der Entwicklung der Theorie zur Gravitation sehen wir sehr schön, dass primitives Denken immer in eine Sackgasse führt.

Das ist heute besonders auf dem Gebiet der Medizin zu beobachten.

Gesundheit läßt sich nicht berechnen. Sie ist ein dynamischer Prozess, der genetisch gesteuert ist.

Wohin das Experimentieren mit Viren führt, zeigt sich am Pandemievirus und seinen Langfristfolgen.

Wir brauchen auch in der Medizin alternative Theorien, welche die Wirklichkeit besser abbilden, als Geschwätz von Politikern ohne jede Kenntnis der Medizin und ihrer Geheimnisse.

Alternativmedizin wird jedoch aus dem Wissenschaftsbetrieb ausgeschlossen zum Nachteil der Patienten. Schulmedizin hat mit Wissenschaft nichts zu tun, wie schon Goethe, Hahnemann und viele andere feststellten.

 

Die Lebenskraft und ihre Missverständnisse

Wikipedia beschreibt das chemische Erlebnis des angeblichen Schlüssel-Schloss-Prinzips und des Durchbruchs des mechanistischen Ansatzes durch Wöhler:

„Seither, besonders seit der Synthese von Harnstoff im Jahr 1828 durch Friedrich Wöhler und erst recht seit der spontanen Entstehung von Aminosäuren in den Versuchen von Stanley Miller und Harold C. Urey 1959, gilt der vitalistische Ansatz in der Biologie als überholt. Es wird dort geschlossen, dass Lebenskraft bzw. Lebensenergien zur Herstellung organischer Substanzen nicht notwendig sind. Von Vitalisten wird hierzu allerdings darauf hingewiesen, dass die manipulierte oder spontane Entstehung von einzelnen Lebensbausteinen keineswegs mit der Entstehung belebter Substanz gleichzusetzen sei.

Merkmale oder Elemente einer vitalistischen Deutung finden sich auch in den Arbeiten von Franz Anton Mesmer („animalischer Magnetismus“), Karl von Reichenbach („Od“), Alfred Russel Wallace („a new power vitality“), Henri Bergson („élan vital“), Alfred North Whitehead („creativity“), Pierre Teilhard de Chardin („Radiale Energie“), Wilhelm Reich („Orgon“), Adolf Portmann („Selbstdarstellung“), Arthur Koestler („The Ghost in the Machine“), Ken Wilber („holon“), Ervin László („Akashic field“) und Rupert Sheldrake („Morphogenetisches Feld“), sowie in der fernöstlichen Vorstellung einer Lebenskraft Prana oder Qi, die auch von der modernen westlichen Esoterik aufgegriffen wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vitalismus

Kommentar:

Das Schlüsselerlebnis von Herrn Wöhler besteht in dem Nachweis, dass aus  organischen Substanzen anorganische Substanzen hergestellt werden können.

Wie aus dieser Tatsache mechanistisch denkende Wissenschaftler einen Nachweis konstruieren wollen, es gäbe keine Lebenskraft, ist hier in keiner Weise nachvollziehbar.

Die Lebenskraft ist keine Eigenschaft einzelner Substanzen. Sie ist stattdessen vielmehr das Zusammenwirken chemischer Strukturen im Sinne einer quantenphysikalisch arbeitenden Lebensgrundstuktur, die in der Lage sind einzelne Dienstprogramme der Lebenskraft sowohl zu speichern als auch abzuarbeiten.

Sie muss dabei die in diesem Blog regelmäßig diskutierten Grundeigenschaften des Lebens aufzuweisen haben.

Wenn das nicht gegeben ist kann nicht von einer Lebenskraft gesprochen werden.

Schauen wir uns den Schriftwechsel Wöhler an Berzelius an so steht dort:

„Es ist auffallend, dass man zur Hervorbringng von Cyansäure (und auch von Ammoniak) immer doch ursprünglich eine organische Substanz habe muss und ein Naturphilosoph würde sagen, dass sowohl aus der thierischen Kohle, als auch aus den daraus gebildeten Cyanverbindungen das Organische noch nicht verschwunden und daher immer noch ein organischer Körper daraus wieder hervorzubringen ist.“

Herr Wöhler behauptet also gar nicht, dass es Lebenskraft ohne „thierische Kohle“ geben würde.

Dann schauen wir uns die Theorie der Lebenskraft an:

Sie ist in zwei wesentliche Bestandteil untergliedert: Einen aufbauenden Teil der für die Entwicklung sowohl des Organismus als auch der Organismengemeinschaft zuständig ist. Der zweite Teil der Lebenskraft ist für die Beendigung des individuellen Lebens und die Aufrechterhaltung des gemeinschaftlichen überindividuellen Lebens zuständig, also die Gemeinschaftskomponente der Lebenskraft (auch Gotteskraft genannt). Dieser Teil sorgt für die Erhaltung der Gesamtpopulation.

Die Eigenschaften der Lebenskraft lassen sich niemals einem einzelnen Moleküle egal ob organisch oder anorganisch zuschreiben, sondern nur einer zusammenarbeitenden Molekühlgruppe im Sinne eines Quantencomputers (Gemeinschaftseigenschaft der Lebens- oder Gotteskraft).

Insofern muss die gesamte Wöhler-Diskussion über den angeblich überholten vitalistischen Ansatz in der Biologie zurückgewiesen werden. Sie geht vollständig am Prinzip der Lebenskraft vorbei und beweist die Fehlinterpretation der Wöhlerschen Auffassung.

Aktualität erhält die Frage mit der gegenwärtigen Impfdiskussion.

Welcher Impfbefürworter hat sich die Frage gestellt, welche Auswirkungen die mRNA-Impfstoffe auf die Lebenskraft haben?