Impfpflicht als Akt der Enteignung

Ein kritischer Beitrag zur geplanten Impflicht kommt aus der Schweiz (NZZ):

„Werden Menschen zur Impfung gezwungen, sind sie nicht mehr länger Eigentümer ihrer selbst. Ein solcher Einschnitt dürfte allenfalls in Erwägung gezogen werden, wenn die Massnahme geeignet, erforderlich und angemessen wäre. Dies ist bei Covid nicht der Fall.“

https://www.nzz.ch/meinung/wenn-menschen-sich-nicht-mehr-gehoeren-sollen-impfpflicht-als-akt-der-enteignung-ld.1674682

Kommentar:

Hier wird der Impfzwang kritsch untersucht. Wer sich mit einem experientellen Impfstoff nicht impfen lassen möchte, sollte auch nicht mit Hilfe einer Impfpflicht dazu genötigt oder gezwungen werden.

Die Länder in Afrika haben gezeigt, dass auch ohne Impfung die Bekämpfung der Pandemie möglich ist. In meiner Praxis wird dennoch die Impfung mit Vektorimpfstoff oder Novavax angeboten, was bei Risikopatienten empfohlen wird. Das betrifft vorrangig Ältere ab 50 oder 60. Lebensjahr. Ungefährlich ist das Virus deshalb nicht, die Impfung jedoch ebenfalls nicht.

Wissenschaft ist keine Medizin und umgekehrt

Herr Kirchhof stellt die angebliche Wissenschaft auf den Prüfstand:

„Merkel hat im Bundestag gesagt, die Wissenschaft ist wie sie ist, wie das Gravitationsgesetz. Sie hat die eigene Position so hingestellt, wie das Gravitationsgesetz. Das sind einfach Fakten und ihr, die Bevölkerung, muss sich danach richten. Damit ist ein fataler Anspruch in die Welt gesetzt. Das ist die berühmte Alternativlosigkeit. … In der Wissenschaft geht es immer um das bessere Modell. Das Faktum wird absolut gesetzt und politisch missbraucht (ab Min. 24).“

https://www.youtube.com/watch?v=I3tHgdpqlBA&t=1921s

Herr Binswanger führt in der NZZ aus:

Die immer «exakter» und «raffinierter» werdenden Methoden dienen so am Schluss dazu, jeder vorgefassten Meinung einen passenden «Beweis» zu liefern. Denn je mehr Daten analysiert werden und je umfangreicher die Modelle werden, umso breiter ist auch die Angebotspalette an unterschiedlichen, aber allesamt «empirisch gestützten» Resultaten. Sowohl der Klimaschützer als auch der Klimaskeptiker finden heute ihnen genehme Forschungsergebnisse, die ihr «Wissen» bestätigen. Und so bestimmt am Schluss wie bei der Religion der Glaube, was wirklich gilt.

https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/wissenschaftskritik-was-die-wissenschaft-weiss-und-was-sie-glaubt-ld.116772

Hier sind nur zwei Meinungen zur Kritik der Wissenschaftsgläubigen aufgeführt.

Wer glauben will und von Gott nichts weiß und wissen will, der glaubt heute an die angebliche Wissenschaft.

Das ist besonders verheerend in der Medizin und der gegenwärtigen Krise zu sehen. Mögen wir uns von derartigem Aberglauben erlösen.

Booster mit J&J erfolgreich gegen Omikron

Die Morgenpost berichtet:

Gute Nachrichten im Kampf gegen die Omikron-Variante: Vorläufige Ergebnisse einer Studie aus Südafrika deuten darauf hin, dass Booster-Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson besonders gut gegen schwere Verläufe von Covid-19 schützen.

Der Vektorimpfstoff biete bei zweimaliger Verabreichung einen 85-prozentigen Schutz gegen eine Krankenhauseinweisung wegen einer Omikron-Infektion, teilte der Südafrikanische Medizinische Forschungsrat am Donnerstag mit. Anders als den Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Moderna oder Astrazeneca ist beim J&J-Vakzin für die Grundimmunisierung nur eine Dosis erforderlich.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article234214909/coronavirus-omikron-booster-johnson-johnson-wirksamkeit.html

In unserer Praxis wird J&J als Impfung verwendet. Leider haben das Angebot bisher nur wenige in Anspruch genommen. Risikogruppen ab 60. Lebensjahr sollten darüber nachdenken.

Wissenschaft und Selbstzerstörung

Herr Kirchhoff hat einen wichtigen Vortrag zur Rolle der Wissenschaft unter dem Titel gehalten: „Wissenschaft auf dem Prüfstand.“

https://youtu.be/I3tHgdpqlBA

Aus der Einleitung:

„Wir leben im Zeitalter der (Singular!) Wissenschaft. Wissenschaft und Wahrheit bzw. Wirklichkeit sind im Zeitgeist quasi Synonyme, auch wenn die Wissenschaft sich in die Bescheidenheit des offenen Prozesses kleidet, der aber dennoch eine autoritative Mehrheitsmeinung erzeugt hat, den so genannten wissenschaftlichen Konsens. Auf Grundlage dieses vermeintlichen Konsenses wird politisches Handeln gegenüber der Öffentlichkeit juristisch gestaltet und legitimiert und Minderheitenmeinungen zunehmend als Pseudowissenschaft, Fake News oder gar psychopathologische Realitätsfeindlichkeit markiert. Die Wissenschaft ist zu einer Art von Wahrheitswährung geworden, die einerseits mit dem Qualitätsversprechen der wissenschaftlichen Methode hinterlegt ist und andererseits vom Nimbus der Technik, wobei der Laie nicht weiß, welcher Teil der Wissenschaft überhaupt in die Technik einfließt und welche Aussagekraft dieser Teil hat im Bezug auf die Gesamtheit des Naturzusammenhangs. Dieser wissenschaftliche Konsens erzählt sogar eine Art Schöpfungsgeschichte und besetzt alle großen Menschheitsfragen im Grunde mit einfachen, materialistischen Formeln, die dann populärwissenschaftlich verbreitet werden. Dennoch zeigt sich gerade in der gegenwärtigen Krise, dass mit „der“ Wissenschaft insbesondere in Gestalt des in statistischen Zahlen und einfachen Formeln propagierten wissenschaftlichen Konsenses etwas nicht stimmt. Auch der Vektor der so genannten Informations-, Digital- und Gentechnologie bewegt sich den Erfordernissen des biologischen und psychologischen Lebens unzweifelhaft entgegen. Kurz: Hier stimmt etwas nicht. Doch was stimmt hier nicht? Wird die Wissenschaft nur von den Macht- und Kapitalinteressen missbraucht oder liegt das Problem in der Wissenschaft selbst? Ist es der wissenschaftliche Betrieb und die Verfügbarkeit von Forschungsgeldern, der die Wissenschaft vorgestanzte Geleise drängt oder innere Faktoren? Müssen wir nur einfach nur „schlechte“ Wissenschaft gegen „gute“ Wissenschaft austauschen oder müssen wir uns in manchen Fragen gar ganz von der Wissenschaft verabschieden? Stimmt das wissenschaftliche Weltbild überhaupt? Wenn nein, wo genau hakt es und warum? Diesen Schlüsselfragen wollen wir heute nachgehen und uns dabei an einem der intelligentesten und zugleich erfrischend einfachen und zugänglichen Wissenschaftskritiker des 20. Jahrhunderts orientieren, an Erwin Chargaff, dem Entdecker der Doppelhelix-Struktur und der Basenpaare der DNA, der den Nobelpreis von Watson und Crick vorbereiten sollte und in der darauf folgenden Entwicklung eine Art biologische Atombombe aufkommen sah.“

Dabei behandelt er Corona als Welt und Bewußtseinskrise (1.26.00 ff.).

Er setzt sich mit dem Wesen der Wissenschaft auseinander und deren zerstörerischem Potential.

Das wird heute in der Coronakrise besonders sichtbar.

Ich darf aus Sicht der Homöopathie nur ergänzen: Hahnemann hat nie den Blick auf den Profit ärztlichen Handelns gehabt, wie er heute die angeblich moderne Medizin beherrscht. Er ging vom Nutzen für den Patienten aus und dessen Wunsch gesund zu werden.

Dieser Gesichtspunkt wird bei Herrn Kirchhoff nicht diskutiert, ist jedoch das Zentrum jeder Alternativmedizin.

Es wird der „wissenschaftliche Konsens“ hinterfragt.

Das trifft besonders auf das Gebiet der Alaternativmedizin zu. Wissenschaftlicher Konsens ist die Annahme Einfluss auf Heilung und Gesundheit könne nur über pharmakologische Substanzen erfolgen, wenn vom Placeboeffekt abgesehen wird.

Worauf gründet diese Annahme?

Auf dem Dogma, Leben funktioniere über chemische Vorgänge.

Dieses Dogma ist jedoch bisher weder bewiesen, noch plausibel.

Es sind allerdings bereits zahlreiche Versuche unternommen worden, die nachweisen, dass Leben auf quantenphysikalischen Vorgängen beruht. Das wurde hier im Blog ausgeführt.

Der wissenschaftliche Konsens ist offensichtlich nicht in der Lage den Abstrakttionmodus der Vereinfachung zu verlassen und ausgeblendete Fakten in den Konsens einzubeziehen.

Damit handelt es sich beim wissenschaftlichen Konsens nicht mehr um Wissenschaft, sondern um die Ausübung von Religionsfreiheit, die mit den Mitteln der Inquisition durchgesetzt werden.

Der dogmatische, angeblich wissenschaftliche Konsens der gegenwärtigen Krankheitsbekämpfung offenbart seinen Charakter als neue Inquisition.

Ein bischen Hitler steckt in jedem Menschen, wie Thomas Mann gesagt hat (Min. 28 ff.). Möglicherweise sogar die von Erwin Chargaff vorhergesehene biologische Atombombe?

 

hier wird auch geimpft

Der Astrazeneca-Impfstoff wird jetzt nicht mehr geliefert.

Jetzt ist Jonson & Jonson verfügbar.

Für die bei mir geimpften Patienten biete ich die Vor- und Nachbetreuung an (für Selbstzahler, da Privatpraxis).

In Österreich ist bereits eine Impfpflicht beschlossen, in Deutschland für bestimmte Berufsgruppen in Vorbereitung:

https://www.focus.de/gesundheit/news/jobverlust-und-bis-zu-25-000-euro-strafe-was-ungeimpften-bei-einer-impfpflicht-droht_id_24436297.html

Was droht Verweigerern, wenn die Impfpflicht durchgesetzt wird?

Sollte die Covid-Impfpflicht genau wie die Masern-Impfpflicht durchgesetzt werden, könnte eine Verweigerung hohe Bußgelder bedeuten. Denn arbeite etwa jemand ohne Masern-Impfung in der Kita oder einer Gesundheitseinrichtung, handele diese Person ordnungswidrig, erklärt Jurist Rozek. Gegen die Person könne dann ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro verhängt werden.

Ob eine Impfpflicht erforderlich und angemessen ist, lässt sich in Afrika und Indien studieren. Dort ist eine geringe Impfquote und die Infektionszahlen sind dennoch sehr gering. Inwieweit diese Vorgehensweise ein Modell für Europa sein sollte, wird von den Verantwortlichen nicht diskutiert.

Ich vermisse zusätzlich bei den Entscheidungen über eine Impfpflicht die Hinzuziehung von ärztlichen Homöopathen nach Hahnemann.

Selbst bin ich nach Risikoabschätzung zu der Überzeugung gekommen, mich zu Impfen (Astra zeneca).

Zu den Komplikationen und Nebenwirkungen:

https://youtu.be/pcg6lRRC5jI

Zur Impfpflicht in Österreich:

https://youtu.be/RwPEkT6XB4s

Die Lebenskraft und ihre Missverständnisse

Wikipedia beschreibt das chemische Erlebnis des angeblichen Schlüssel-Schloss-Prinzips und des Durchbruchs des mechanistischen Ansatzes durch Wöhler:

„Seither, besonders seit der Synthese von Harnstoff im Jahr 1828 durch Friedrich Wöhler und erst recht seit der spontanen Entstehung von Aminosäuren in den Versuchen von Stanley Miller und Harold C. Urey 1959, gilt der vitalistische Ansatz in der Biologie als überholt. Es wird dort geschlossen, dass Lebenskraft bzw. Lebensenergien zur Herstellung organischer Substanzen nicht notwendig sind. Von Vitalisten wird hierzu allerdings darauf hingewiesen, dass die manipulierte oder spontane Entstehung von einzelnen Lebensbausteinen keineswegs mit der Entstehung belebter Substanz gleichzusetzen sei.

Merkmale oder Elemente einer vitalistischen Deutung finden sich auch in den Arbeiten von Franz Anton Mesmer („animalischer Magnetismus“), Karl von Reichenbach („Od“), Alfred Russel Wallace („a new power vitality“), Henri Bergson („élan vital“), Alfred North Whitehead („creativity“), Pierre Teilhard de Chardin („Radiale Energie“), Wilhelm Reich („Orgon“), Adolf Portmann („Selbstdarstellung“), Arthur Koestler („The Ghost in the Machine“), Ken Wilber („holon“), Ervin László („Akashic field“) und Rupert Sheldrake („Morphogenetisches Feld“), sowie in der fernöstlichen Vorstellung einer Lebenskraft Prana oder Qi, die auch von der modernen westlichen Esoterik aufgegriffen wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vitalismus

Kommentar:

Das Schlüsselerlebnis von Herrn Wöhler besteht in dem Nachweis, dass aus  organischen Substanzen anorganische Substanzen hergestellt werden können.

Wie aus dieser Tatsache mechanistisch denkende Wissenschaftler einen Nachweis konstruieren wollen, es gäbe keine Lebenskraft, ist hier in keiner Weise nachvollziehbar.

Die Lebenskraft ist keine Eigenschaft einzelner Substanzen. Sie ist stattdessen vielmehr das Zusammenwirken chemischer Strukturen im Sinne einer quantenphysikalisch arbeitenden Lebensgrundstuktur, die in der Lage sind einzelne Dienstprogramme der Lebenskraft sowohl zu speichern als auch abzuarbeiten.

Sie muss dabei die in diesem Blog regelmäßig diskutierten Grundeigenschaften des Lebens aufzuweisen haben.

Wenn das nicht gegeben ist kann nicht von einer Lebenskraft gesprochen werden.

Schauen wir uns den Schriftwechsel Wöhler an Berzelius an so steht dort:

„Es ist auffallend, dass man zur Hervorbringng von Cyansäure (und auch von Ammoniak) immer doch ursprünglich eine organische Substanz habe muss und ein Naturphilosoph würde sagen, dass sowohl aus der thierischen Kohle, als auch aus den daraus gebildeten Cyanverbindungen das Organische noch nicht verschwunden und daher immer noch ein organischer Körper daraus wieder hervorzubringen ist.“

Herr Wöhler behauptet also gar nicht, dass es Lebenskraft ohne „thierische Kohle“ geben würde.

Dann schauen wir uns die Theorie der Lebenskraft an:

Sie ist in zwei wesentliche Bestandteil untergliedert: Einen aufbauenden Teil der für die Entwicklung sowohl des Organismus als auch der Organismengemeinschaft zuständig ist. Der zweite Teil der Lebenskraft ist für die Beendigung des individuellen Lebens und die Aufrechterhaltung des gemeinschaftlichen überindividuellen Lebens zuständig, also die Gemeinschaftskomponente der Lebenskraft (auch Gotteskraft genannt). Dieser Teil sorgt für die Erhaltung der Gesamtpopulation.

Die Eigenschaften der Lebenskraft lassen sich niemals einem einzelnen Moleküle egal ob organisch oder anorganisch zuschreiben, sondern nur einer zusammenarbeitenden Molekühlgruppe im Sinne eines Quantencomputers (Gemeinschaftseigenschaft der Lebens- oder Gotteskraft).

Insofern muss die gesamte Wöhler-Diskussion über den angeblich überholten vitalistischen Ansatz in der Biologie zurückgewiesen werden. Sie geht vollständig am Prinzip der Lebenskraft vorbei und beweist die Fehlinterpretation der Wöhlerschen Auffassung.

Aktualität erhält die Frage mit der gegenwärtigen Impfdiskussion.

Welcher Impfbefürworter hat sich die Frage gestellt, welche Auswirkungen die mRNA-Impfstoffe auf die Lebenskraft haben?

Kontrast Hahnemann

Herr Kirchhoff hat einen Vortrag über Hahnemann gehalten, den jeder Homöopath zur Kenntnis nehmen sollte und das Gegenteil des vorangehenden Scholten Videos darstellt:

https://www.youtube.com/watch?v=qHuumdEgmhs&t=4702s

Einige Thesen:

„Wie hängt der Geist mit dem Stoff zusammen? (Min. 6)“

“ Ist der Stoff selber durchgeistet?“

„Der Vitalismus ist ein Erklärungsprinzip, dass immer noch seine Stimmigkeit und seine Erklärungskraft bewahrt hat. (min 42)“

Er zitiert das Organon:

§ 9

     Im gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autokratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so daß unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höhern Zwecke unsers Daseins bedienen kann.

 

Im weiteren Votrag äußert sich auch zum großen „Reset:“

https://youtu.be/Kgnj2zTzcxc

Er beschreibt die Gotteslästerung durch die „Moderne“ Medizin, die einen „neuen“ Menschen bauen will und dabei verbrecherische Züge entwickelt, die natürlich nicht als Verbrechen bezeichnet werden, sondern ausgeblendet werden (Min. 11).

Kommentar:

Der Vortrag von Herrn Kirchhoff bietet zahlreiche Anregungen sich mit Herrn Hahnemann intensiver auseinanderzusetzen.

Ich empfehle jedem Leser meines Blogs diesen Vortrag genau anzuhören um weitere Beiträge hier richtig einordnen zu können.

In der gegenwärtigen Pandemie sind die Themen von Herrn Hahnemann hochaktuell.

Das weltweite schulmedizinische Konzept um gegen Viruskrankheiten anzukämpfen erweist sich als problematisch. Die nicht immer neu auftretenden Virusvarianten lassen das Konzept schnell an seine Grenzen kommen. Ständig neue Impfungen bewirken nicht etwa das Ende der Pandemie, sondern neue Varianten für die keine Impfung existiert und die im Zweifelsfall irgendwann im Laufe der Zeit immer gefährlicher werden könnten.

Damit sollte das schulmedizinische Konzept auf den Prüfstand gestellt werden.

Der Streit Pettenkofer / Koch vor etwa 100 Jahren hat bereits thematisiert welche grundlegend verschiedenen Auffassungen in der Infektiologie vorhanden sind. Herr Pettenkofer vertrat die Auffassung nicht jedes infektiöse Agens verursache eine Erkrankung, während Koch die gegenteilige Auffassung vertrat.

Darauf unternahm Pettenkoffer im fortgeschrittenen Alter und entsprechend vermindertem Abwehrsystem einen Selbstversuch indem er Cholerabakterien als Flüssigkeit einnahm. In der Folge wurde er nicht krank. Das sah er selbst als Beweis an, dass nicht das Bakterium alleine krank macht sondern eine Empfänglichkeit des Organismus vorliegen müsse welche als Krankheitsbereitschaft anzusehen sei.

Aus alternativmedizinischer Sicht ist eine Annahme richtig:

Ein Bakterium oder Virus alleine verursacht keine Erkrankung. Es muss eine Empfänglichkeit des Organismus hinzukommen diese Krankheit auszubilden.

Die Empfänglichkeit für eine Krankheit hat Hahnemann als die Fähigkeit angesehen die Lebenskraft zu verstimmen. Diese kann nicht lediglich durch Bakterien und Viren erzeugt werden sondern auch durch andere Einflüsse auf das Lebewesen.

Wenn wir bei der gegenwärtigen Pandemie versuchen das Virus alleine mit Impfungen zu bekämpfen ignorieren wir die Empfänglichkeit des Organismus zur Ausbildung einer Krankheit oder zur Verstimmung der Lebenskraft. Damit übersehen wir einen wesentlichen Teil der Pathologie der Pandemie.

Wie verfehlt diese Politik ist läßt sich aus dem n-tv Beitrag zu Australien entnehmen:

Australien war ein Musterbeispiel der Zero-Covid-Strategie. Ein virusfreies Paradies, in dem die Menschen ihren Alltag ohne Maske und Todesmeldungen genießen konnten. Doch dann traf die Delta-Variante auf eine langsame Impfkampagne. Jetzt ist das Land eine Geisel seiner eigenen Ziele.

Seit dem 16. Juni ist der Traum vom australischen Corona-Paradies ausgeträumt. An jenem Tag wurde ein Shuttlefahrer, der am Flughafen von Sydney arbeitete, positiv auf die Delta-Variante getestet. Anschließend breitete sich die Mutante im Land aus – und die australische Regierung bekommt sie kaum unter Kontrolle.

https://www.n-tv.de/panorama/Australien-mutiert-zur-Gefaengnisinsel-article22720187.html

Lebenskraft bei Schopenhauer

Hier ist seine Auffassung zur Lebenskraft:

„ganz dieser Art ist endlich der eben jetzt, in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder aufgewärmte, aus Unwissenheit sich original dünkende, rohe Materialismus, welcher zunächst, unter stupider Ableugnung der Lebenskraft, die Erscheinungen des Lebens aus physikalischen und chemischen Kräften erklären, diese aber wieder aus dem mechanischen Wirken der Materie, Lage, Gestalt und Bewegung erträumter Atome entstehen lassen und so alle Kräfte der Natur auf Stoß und Gegenstoß zurückführen möchte, als welche sein »Ding an sich« sind.“

Schopenhauer, Arthur. Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I (German Edition) (Kindle-Positionen2642-2643). Kindle-Version.

Zum Treiben der Ärzte hat er folgende Auffassung:

Nicht Ärzte und Apotheker, sondern die Lebenskraft heilt die Krankheiten, für welche jene Herren dann das Geld einstreichen
> P II 171, 185, 184 Anm.

http://www.arthur-schopenhauer-studienkreis.de/Schopenhauer-Begriffe/Lebenskraft/lebenskraft.html

Kommentar:

Bei den heutigen Ärzten und Wissenschaftlern wird man vergeblich nach dem Begriff der Lebenskraft suchen.

Umso erfreulicher ist es, dass sich zumindest Herr Schopenhauer über die Lebenskraft und ihr Wirken Gedanken gemacht hat.

Auch in der Gegenwart meinen die Forscher die Lebenskraft ignorieren zu dürfen um das Wirken des Lebens aus physikalisch chemischen Kräften heraus erklären zu wollen.

Diese Auffassung hat Herr Schopenhauer bereits verworfen.

Lediglich die Alternativmediziner Herr Hahnemann oder Herr Messmer haben ihre medizinischen Systeme auf dem Wirken der Lebenskraft aufgebaut.

Wenn wir uns heute die Aufgabe stellen chronische Krankheiten heilen zu wollen müssen wir auf das Wissen der Alternativmediziner wie Hahnemann und seine Schüler zurückgreifen.

Bei Schopenhauer ist interessant, dass er eine Lebenskraft nicht lediglich im belebten Bereich sieht, sondern der Entstehung des Universums bereits eine gewisse Lebenskraft zugesteht.

Bei Schopenhauer sind keine esoterischen Ergüsse zur Lebenskraft zu finden. Seine Auffassung ist mit einem wissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart in Übereinstimmung zu bringen.

HIer ist ein aktuelles Video zum Meister:

https://www.youtube.com/watch?v=bf8BeB3mbwc

 

Zusatzthese: „Nicht mit Idioten reden, die Menschheit loslassen“

Wer den Sinn der Lebenskraft bis heute nicht verstanden hat muss wohl nach Schopenhauer in diese Kategorie eingeordnet werden. Wie Marx im Zusammenhang mit Schopenhauer genannt werden kann erschließt sich mir in keiner Weise.

Weshalb Schulmedizin noch lange keine Wissenschaft ist

Die Welt berichtet über ein angeblich wirksames Medikament gegen Covid 19:

„Die Wissenschaftler untersuchten 146 erwachsene Teilnehmer aus Großbritannien, die seit wenigen Tagen milde Covid-Symptome zeigten. Die eine Hälfte erhielt die übliche Behandlung nach einer Corona-Infektion. Dazu zählte die Einnahme von Paracetamol oder Aspirin. Die andere Hälfte nahm zweimal täglich zwei Inhalationen Budesonid ein (je 800 Mikrogramm), bis die Symptome abgeklungen waren. Im Durchschnitt dauerte das sieben Tage. Die Studie lief vom 16. Juli bis zum 9. Dezember 2020.

Das Ergebnis: In der Gruppe ohne Budesonid-Inhalation mussten zehn Teilnehmer wegen einer schweren Corona-Erkrankung die Notaufnahme aufsuchen oder im Krankenhaus behandelt werden. In der Budesonid-Gruppe war das nur bei einem Teilnehmer der Fall. Das Mittel verringere das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt demnach um 91 Prozent, schreiben die Forscher.“

https://www.welt.de/wissenschaft/article230159491/Corona-Gamechanger-Asthmamittel-laut-Oxford-Forschern-hochwirksam.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Kommentar:

Hier wird uns von der „Welt“ über einen Arzneimittelversuch berichtet der auf Anhieb als unwissenschaftlich eingestuft werden muss. Die Wirkung eines Arzneimittels wird im Doppelblindversuch ausschließlich gegenüber einer Placebogruppe bestimmt, was hier jedoch nicht geschehen ist.

In diesem Versuch gab es keine Placebogruppe, sondern eine Gruppe die mit den üblichen Arzneimitteln Paracetamol oder Aspirin behandelt wurde. Damit liegt kein objektiver Vergleich gegenüber einer Placebogruppe vor. Das angebliche Ergebnis von 91 % verringertem Risiko ist aus der Luft gegriffen. Wie so eine Studie in wissenschaftliche Magazine Einzug finden kann ist unerklärlich.

Warum kann eine Vergleichsgruppe unter der Behandlung mit Paracetamol oder Aspirin nicht als Placebogruppe angesehen werden?

Die Antwort auf diese Frage ergibt sich aus der Tatsache, dass Paracetamol und Aspirin bereits pharmakologisch Präparate sind die einen Einfluss auf das Krankheitsgeschehen ausüben. Paracetamol und Aspirin sind geeignet das Abwehrsystem zu schwächen und Fieber vorzubeugen. Durch diese Medikamente wird direkt in den Heilungsprozess eingegriffen und das Abwehrsystem geschwächt.

Dadurch ist zu vermuten, dass die angebliche Wirkung von Budesonid eine Scheinwirkung im Versuch war.

Wenn das Abwehrsystem in der Vergleichsgruppe durch Paracetamol und Aspirin künstlich geschwächt wird, kommt in der Verumgruppe möglicherweise ein nicht zu erwartendes  besseres Ergebnis zustande.

Damit haben die Kollegen unter Beweis gestellt, dass sie elementare Grundsätze der wissenschaftlichen Forschung nicht beachten.

Verwertbar wäre der Versuch lediglich, wenn in der Placebogruppe ein unarzneiliches Placebo gegeben worden wäre. Das ist jedoch nicht erfolgt.

Damit haben die Kollegen jedoch den Beweis erbracht, dass Schulmedizin heute immer noch keine Wissenschaft darstellt.